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Tablet statt Notenblatt

Es ist schon erstaunlich, wie viele Lebensbereiche inzwischen von Tablets durchdrungen werden. Die Brüsseler Philharmoniker werden als erstes Orchester der Welt die traditionellen Papier-Notenblätter durch Tablets ersetzen. 25.000 Euro Papierkosten sollen dadurch eingespart werden. Auch die Verwaltung der Noten wird durch den Einsatz von Tablets erheblich vereinfacht. Endlich kann jeder Musiker all seine Noten mit sich führen – das war im “Papiermodus” bislang nicht mögich. Auch die Anmerkungen der Instrumentenleiter lassen sich nun viel leichter auf die Tablets der einzelnen Musiker übertragen.

Eingesetzt wird das Samsung Galaxy Note 10.1. Ein spezieller Konzertmodus verhindert während des Konzert das störende Aufpoppen von eingehenden Benachrichtigungen. Das Samsung Galaxy Note Tablet bleibt während des Konzertes entsperrt und beleuchtet. Auch das Umblättern auf das nächste Notenblatt geht dank einer speziellen Software sehr viel schneller und unkomplizierter als mit dem Papier. Sowohl Samsung als auch die Philharmonie Brüssel sind sehr stolz auf diese sehr fortschrittliche Zusammenarbeit

Quelle: www.trendsderzukunft.de

NFC

NFC. Aktuell hört man diesen Begriff vielerorts. Doch was ist das überhaupt? NFC (Near Field Communication) ist eine Übertragungstechnik zum kontaktlosen Datenaustausch über kurze Entfernungen. NFC wurde im Jahr 2002 von der ehemaligen Philips-Tochter NXP Semiconductors und Sony entwickelt. Bisher benutzt man diese Technologie in Deutschland vor allem für bargeldlose Zahlungen von Kleinbeträgen oder bei der Deutschen Bahn in dessen Touch & Travel System. Die NXP Technologie steckt hierzulande allerdings noch in den Kinderschuhen. Einen ersten flächendeckenden Test gab es im April 2006, als der Rhein-Main-Verkehrsverbund 10 Monate lang diese Technologie in Ihren Regelbetrieb übernahm. Mit jedem NFC-fähigen Handy konnte in dieser Zeit elektronisch bezahlt, Fahrten gespeichert und das Ticket entwertet werden, indem man sein Mobiltelefon an ein entsprechendes Terminal hielt. In den letzten Jahren wurden noch weitere derartige Tests durchgeführt, sodass man letztendlich nicht sagen kann, welcher Feldversuch zu einer unmittelbaren Ausweitung der Nutzung geführt hat.

Mittlerweile gibt es natürlich auch noch weitere Anwendungsmöglichkeiten für NFC, wie z.B.: Zugangskontrollen in Unternehmen oder bei Großveranstaltungen (Konzerte und Fußballspiele). Neben diesen gewerblichen Bereichen, lässt sich NFC auch privat nutzen. So bspw. für die Steuerung des Smartphones über sogenannte NFC-Tags oder Aufkleber, die für jede Privatperson erschwinglich sind. Damit kann man, je nach Verwendungsort (Zuhause, im Auto oder im Büro) das NFC-fähige Mobiltelefon an einen solchen Transponder halten und dadurch automatisch meine gewünschte Einstellung (Ton an, Vibration oder Ton aus) aktivieren, ohne das Menü aufrufen zu müssen.

NFC ist besonders in den USA bereits weit verbreitet und wird dort schon viel genutzt. Egal ob für die Bargeld- und kontaktlose Zahlung bei Einkäufen, um aktuelle Fahrpläne aufs Handy zu laden oder in Museen und an Sehenswürdigkeiten mittels NFC-Terminal zusätzliche Informationen zum Betrachteten ans Mobiltelefon übermitteln zu lassen: Das alles ist mit NFC-Technik möglich.
Für die Nutzung von NFC wird immer ein dafür geeignetes Mobiltelefon mit entsprechender integrierter Schnittstelle benötigt. Diese verwendet, wie die geläufigsten RFID Karten, die Frequenz 13,56 MHz und arbeitet mit ISO 7816 Protokollen. Das bedeutet, dass NFC und RFID in den wesentlichen Bereichen die gleichen Eigenschaften aufweisen.

Jedoch gibt es Unterschiede in den Leistungsfähigkeiten. RFID Karten sind vergleichsweise relativ begrenzt in Ihrer Speichergröße und in Ihrem Einsatzbereich. Bei NFC können diese Einschränkungen jedoch umgangen werden. Die Steuerung wird via Software vom Smartphone übernommen und durch dafür entwickelte Apps können umfangreiche Vorgänge auf NFC-Basis abgebildet werden.

Es gibt drei unterschiedliche Arten von NFC-Kommunikation:

• Reader/Write Mode. Hierfür muss das Mobiltelefon im aktiven Modus verwendet werden, um mit einem inaktiven NFC Transponder ohne eigene Stromversorgung zu kommunizieren. So ergibt sich die Möglichkeit, unter der Voraussetzung eine entsprechende App zu besitzen, das NFC-Handy beispielsweise als Lesegerät für den neuen Personalausweis zu nutzen.

• Card Emulation Mode. Das mit NFC-Technik versehene Smartphone arbeitet wie ein passiver NFC Transponder. Durch verschiedene Apps kann auch jede gängige RIFD Karte emuliert werden und dadurch in jedes bestehende System eingebunden werden.

• Peer-to-Peer Mode (P2P Mode). Bei dieser Art der Kommunikation sind sowohl das Smartphone als auch die Gegenstelle aktiv und tauschen untereinander Daten aus. Diese Anwendung funktioniert nur mit NFC-Handys.

NFC-Technologie gibt es in den unterschiedlichsten Formen zu kaufen – in Plastikkarten, Schlüsselanhängern oder den o.g. Aufklebern.
Hinsichtlich der kommenden Verbreitung von NFC wird vieles wohl auch von der im iPhone 5 enthaltenen Technologie abhängen. Ob es NFC-fähig sein wird, ist noch nicht offiziell bestätigt. Sicher ist nur, kommt das neue iPhone mit NFC Technik, wird sich die Verbreitung dieser Technologie aufgrund der zu erwartenden hohen Verkaufszahlen dieses Smartphones sicherlich auch in Deutschland erweitern und fest etablieren können.

Denn es bleibt festzuhalten, NFC kann uns einiges im Alltag erleichtern, sowohl geschäftlich als auch privat.

Quelle: www.cardcon.de

dotbooks – erster ebook-Verlag in Deutschland

Wie sehr sich die Rolle von Print wandelt, zeigt die aktuelle Neugründung des ersten ebooks-Verlags in Deutschland. Im Unterschied zu klassischen Verlagen werden hier Bücher zunächst nur elektronisch produziert und erst auf Leserwunsch gedruckt ausgeliefert. Ebooks first lautet das Motto. Aktuell finden sich 40 Romane und Sachbücher im Shop, die auch über Amazon oder den Apple iBook-Store vertrieben werden. Die Kosten liegen zwischen 99 Cent und 9,99 Euro

Quelle: dotbooks

Werbeumsätze: Internet überholt Zeitungen

lange erwartet und nun eingetreten: in den Werbeumsätzen hat das Internet in den USA die Zeitungen überholt.

Werbeumsätze: internet überholt Zeitungen

 Quelle: Statistica

hat der gute alte Fahrplan aus Papier bald ausgedient?

Flexpaper, eine Erfindung des niederländischenUnternehmens Surtronic, macht den guten alten Fahrplänen aus Papier Konkurrenz.  Das Display aus elektronischem Papier zeigt neben dem aktuellen Fahrplan auch stets, wann und ob der nächste Bus kommt. Die aktuellen Fahrgastinformationen erhält es dank einer Online-Verbindung via Mobilfunk zur Zentrale der Verkehrsbetriebe. Dadurch ist es auch möglich, dass die Zentrale bei Verzögerungen weitere Hinweise an die Wartenden einblendet. Dabei kommt das Display ganz ohne Stromanschluss aus und kann so auch an entlegenden Haltestellen eingesetzt werden. Wie bei den LCD-Displays der EBook-Reader benötigt Flexpaper nur dann Strom, wenn sich die Anzeige ändert und diesen Strom bekommt es aus Solarzellen, die integriert sind. Ein Batteriepuffer springt nachts und bei fehlendem Sonnenschein ein. Auch Regen und Sturm können dem Flexpaper nichts anhaben, denn das Gehäuse ist wasserresistent. Die größte Bedrohung ist daher wohl der Vandalismus. Ihm wirken die Hersteller mit einer “ballwurfsicheren” Frontscheibe entgegen.  Einen ersten Härtetest durchläuft das System gerade in Dresden.

Quelle: Wirtschaftswoche

Zeitschriften-Nutzung bleibt trotz Internet auf konstant hohem Niveau

agma, die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V., hat heute die Reichweiten der ma 2012 Pressemedien I veröffentlicht. Danach ist die Zeitschriften-Nutzung trotz Internet nach wie vor auf konstant hohem Niveau und hat sich gegenüber dem Vorjahr so gut wie gar nicht verändert. M.a.W. 92,7 Prozent der über 14-Jährigen und damit rund 65,2 Millionen Leser in dieser Gesamtzielgruppe lesen Magazine. Ein erstaunliches Ergebnis

Quelle: agma

Aliqua Naturkosmetik eröffnet Wall-Shops in elf Städten

Aliqua, eine von Norddeutschlands führendem Drogeriemarktunternehmen Budnikowsky entwickelte Naturkosmetik-Marke setzt ebenfalls auf Web-Shopping 3.0. Über QR-Codes werden Aliqua-Plakate zu Naturkosmetik-Boutiquen. In S- und U-Bahnhöfen ausgewählter Städte wie Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Augsburg, Nürnberg, Würzburg und Ulm hängen seit Neuestem Quick-Response-Plakate in der Optik eines Ladengeschäfts. Über Handys lassen sich die Produkte direkt auswählen und bestellen, ohne einen Shop betreten zu müssen. Man kann sagen: jedes Plakat eröffnet eine neue Filiale. Die Resonanz ist positiv, vermeldet das Unternehmen

Quelle: die Anzeige

 

Plakat als mobile Shop

Shopgate, Anbieter von Mobile Shopping Lösungen, macht Plakate zu virtual Stores. Dazu werden auf Plakaten in hoch frequentierten Passagen wie U-Bahn-Stationen oder Bahnhöfen Produktregale des stationären Handels abbgebildet – ein Klick auf den QR-Code neben dem gewünschten Produkt genügt und schon ist der Einkauf erledigt, ohne dass man sich erst mühsam zum Shop begeben muss – sozusagen “Shopping im Vorbeigehen” oder “Shopping on the Go”. In Korea setzt der Retailer Tesco diese Interaktivierung von Print bereits erfolgreich um, Shopgate will dieses Verfahren nun auch in Europa massentauglich machen.
Quelle: internetworld business

Quelle internetworld business

weinende Rechnung

kurz nachdem die Rechnung aus dem Umschlag genommen wurde, weint sie herzzerreissend wie ein Baby. Da kann wohl kein Empfänger mehr widerstehen und wird die Rechnung umgehend und ohne zu zögern begleichen. Die weinende Rechnung wird von der belgischen Firma Ikki angeboten und kostet 2,50 Euro pro Stück.

Espresso Book Machine bald im Direktvertrieb von Xerox

wie The Seybold Report berichtet, wird die Espresso Book Machine bald im Direktvertrieb von Xerox selbst vertrieben.

Die Espresso Book Machine , um die es in letzter Zeit etwa ruhig geworden ist, könnte durch das Book-On-Demand-Verfahren im Handel eine profitable Nische bedienen. Der Harvard Book Store setzt bereits erfolgreich auf dieses Prinzip und hat die mit Xerox-Technik ausgestattete Maschine mit Google-Anbindung aufgebaut.

Die Inhaber Jeff Mayersohn und seine Frau Linda Seamonson stellen fest, dass mit dieser Maschine ganz neue Veranstaltungsformate und unbekannte Bücher angeboten werden. Viele Kunden nutzen den Service begeistert, obwohl sie ja die meisten Bücher auch kostenlos bei Google herunterladen könnten. So haben Kunden perfekt gebundene Kopien antiquarischer Bücher gedruckt, die bislang unerschwinglich waren. Rund 75% der rund 1500 Bücher, die der Harvard Book Store im Monat druckt, sind allerdings aus Eigenverlag.  Wie Jeff Mayersohn berichtet, hat die Maschine auch jungen, neuen Autoren die Gelegenheit geboten, sich ihre Werke gedruckt anzusehen und aus diesen vor einem Publikum vorzulesen. So hat der Book Store auch Kurzgeschichten-Wettbewerbe veranstaltet, bei dem mehrere hundert Einsendungen eingingen. Die besten wurden ausgewählt und in einem kleinen Buch mit dem Titel “Microchondria” gedruckt. Das wiederum gab den Gewinnern die Möglichkeit, ihre Geschichten vor einem hundertköpfigen Publikum zu lesen – eine schöne Idee! Natürlich werden viele der Bücher als E-Books angeboten aber der Reiz des Papiers ist ungebrochen. Jeff Meyersohn dazu:

Wenn man die Freude in ihren Gesichtern sieht, kommt man unvermeidlich zu dem Schluss, dass wir noch immer die Erfahrung des gedruckten Wortes schätzen, die für die Ewigkeit auf den Seiten eines Buches bewahrt wird

und hier zeigt der New Yorker Buchhändler McNally Jackson die Espresso Book Machine in Aktion

Quelle: Seybold-Report und Buchreport

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