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Steffen Büffel: Medienkonvergentes und crossmediales Denken und Arbeiten ist gefragt

Steffen Büffel vertritt die These, dass eine zukunftsfähige Zeitung sich auf lange Sicht nicht mehr nur auf ihr Kerngeschäft beschränken darf. Schließlich verlagere sich der Trend schon seit Jahren hin zu den digitalen Medien. Steffen Büffel: “Die Schnelligkeit im Nachrichtengeschäft hat extrem zugenommen. Zeitungen müssen hier überlegen, wie sie sich gegenüber den anderen Medien positionieren können. Die Redaktion der Zukunft denkt bei der Arbeit gleich an mehrere Mediengattungen, nicht nur daran, eine Nachricht fürs Printprodukt aufzubereiten, sondern beispielsweise auch für einen SMS-Dienst. Online steht die aktuelle Meldung, die Zeitung liefert am Tag drauf den Hintergrund. Medienkonvergentes und crossmediales Denken und Arbeiten ist gefragt. Zusätzlich können aktive Leser mit ins Boot geholt werden. Entscheidend bei alledem ist, dass es im Verlag eine Gesamtstrategie gibt. Printprodukte sind ja schon seit Mitte der 1980er-Jahre nicht mehr die Bleiwüsten von früher. Modulare Seitengestaltung, Promo-Boxen, Infografiken und textdesignerische Mittel haben längst eine andere Zeit eingeläutet. Beim “Volksfreund” wird die crossmediale Verzahnung von Print und Blogs sehr konsequent und weitreichend umgesetzt, der Dialog zwischen Redaktion und bloggenden Lesern intensiv gepflegt. Es geht hier nicht darum, bereits erfolgreiche Blogger anzulocken, sondern in der eigenen Leserschaft Neugier zu wecken und zum Mitmachen anzuregen.”

Ein interessanter Beitrag, gespickt mit wertvollen Hinweisen auf die Verzahnung von web und print und die Einbindung von user generated content. Ich kann die Lektüre dieses Artikels nur empfehlen.

Quelle: http://www.bpb.de/veranstaltungen/5KEEQ2,0,0,Wer_l%FCgt_wird_blo%DFgestellt.html

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