Archive for August, 2007
August 21, 2007 at 17:56 · Filed under Produktionsworkflow, Termine
Die Hochschule Medien in Stuttgart lädt zum ersten internationalen “Print Media Production Forum” ein. Ein durchgängig digitaler Produktionsworkflow ist in der Druckindustrie heutzutage unerlässlich. Das Forum durchleuchtet diese Produktionsabäufe. Der erste Tag steht unter dem Motto “Creation + Premedia” und widmet sich der digitalen Fotografie, Datenformaten und dem Thema Print to Web 2.0. Schwerpunkt des zweiten Tages bilden Digitalproofsysteme und Proofzertifizierung . Der letzte Teil des Kongresses steht dann ganz im Zeichen der Printproduktion. Dabei geht es um Prozesssteuerung und -optimierung, um Druckpapiere und Druckfarben.
Veranstalter sind der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und die European Color Initiative (ECI). Zu den Kooperationspartnern gehören neben der Stuttgarter Hochschule der Medien auch die Universität Wuppertal und weitere europäische Fachorganisationen. Das komplette Programm findet man unter www.print-media-production-forum.de.
August 21, 2007 at 17:29 · Filed under media trends
Klassische Medien werden durch Online-Angebote zur ergänzt, nicht ersetzt. Thomas Zimmerling kommentiert – eher polemisch – den Hype um Web 2.0 und sieht Grund zur Gelassenheit. Es sei mittlerweile klar erkennbar, dass klassische Medien durch Online-Angebote nicht ersetzt sondern lediglich ergänzt würden. User generated content werde zwar schnell akzeptiert, könne aber nicht sofort breite Nutzer-Schichten ansprechen. Insofern gelte es, sich mit Ruhe und Sorgfalt mit den Werkzeugen des Web 2.0 auseinanderzusetzen.
Woher Thomas Zimmerling seine Gewissheiten nimmt, weiß man nicht – aber er sagt ja selbst, dass dieser Kommentar als polemisch zu werten ist.
Quelle: http://publicaffairs.twoday.net/stories/4163384/
August 21, 2007 at 17:27 · Filed under print 2.0
HP verfolgt eine weborientierte Strategie und entdeckt Print 2.0 für sich. Das Ziel: die Druckbarkeit von Webseiten zu erhöhen. Der Kauf des Unternehmens Tablo, das Software für die verbesserte Druckbarkeit von Internetseiten entwickelt sowie Partnerschaften mit Via Michelin und dem Bloghoster Six Apart sollen HP weiter zum gewünschten Ziel führen. Ob diese Strategie allerdings aufgeht, bleibt fraglich. Mitbewerber wie Xerox oder Konica Minolta haben zum Thema Print 2.0 auch einiges zu bieten – so z.B. Konica Minolta mit dem Angebot, Fotoalben online zu erstellen und zu organisieren.
Quelle: http://www.silicon.de/enid/storage_network/27393
August 21, 2007 at 15:27 · Filed under Termine
Das branchenweit bekannte web-to-print Forum öffnet am 19. und 20. November im ZDF Konferenzzentrum in Mains seine Tore. Die Workshops am ersten Tag ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit Themenbereichen und den Produkten der Partner. Am zweiten Tag findet die eigentliche Konferenz statt. Hier werden aus der Praxis und aus unterschiedlichsten Branchen heraus Lösungen im Einsatz gezeigt. Über beide Tage wird ein großer Ausstellungsbereich für die Teilnehmer geöffnet sein, die den Abend des 19. Novembers bei einem lockeren W2P-Meeting ausklingen lassen können.
Quelle: http://www.print-media-forum.de/webtoprint.php
August 21, 2007 at 15:20 · Filed under media trends
“Papier wird ungeduldig” – unter diesem Titel diagnostiziert Matthias Nass in der neuen Zeit, dass den Tageszeitungen die jungen Leute davonlaufen – das Internet ist für sie wichtiger. Das ransante Wachstum des Internet “stellt das alte Geschäftsmodell der Zeitungsverlage radikal infrage, denn Leser und Anzeigenkunden gehen in immer rascherem Tempo online Nichts unter dem Zeitungshimmel bleibt, wie es war”. Nie hat sich die Mediennutzung rascher gewandelt. Stimmt also die Aussage der Mediengurus: “stick with ink and sink” – bleib bei der Druckerschwärze und du wirst untergehen? Matthias Nass beantwortet diese Frage mit einem Zitat von Arthur Sulzberger Jr., Verleger der New York Times: “Newspapers…definierten sich nicht durch das zweite Wort – paper, sondern durch das erste – news. Nicht auf das Papier, auf die Nachricht kommt es an! Und die lässt sich genauso gut elektronisch transportieren.”
Also zurück zu den Inhalten, was ja nicht unbedingt das Schlechteste ist – aber papierlos – das wird die Druckindustrie nicht gerne hören.
Quelle: http://www.zeit.de/2007/07/Zeitungszukunft?page=all
August 21, 2007 at 14:31 · Filed under print 2.0
In diesem Artikel schildert Andreas Weber, einer der renomiertesten Digitaldruck-Experten im Lande ein einzigartiges Projekt: das web-to-print-Portal der Premiummarke Hapag-Lloyd Kreuzfahrten – entwickelt im Team mit dem Technologiekonzern Canon, der Agentur WSP und dem Digitaldruck-Forum. Die Printkommunikation schließt hier zu den Anforderungen von Web 2.0 auf. Der Nutzer bestimmt die Inhalte und die Art und Weise, wie er Inhalte präsentiert bekommen möchte, online oder gedruckt. Die gesamte Kundenkommunikation wurde runderneuert. Resultat: ein Durchbruch für Marketing- und Kundenorientiertes web-to-print in nie gekannter Weise.
Hier ein Zitat: „Da sich bei Web-to-Print neue Applikationen sofort im Dialog mit den Zielgruppen bewähren sollten, wurde ein ungewöhnlicher Weg gewählt. Knapp 4 Wochen nach dem Projektstart konnten Fachbesucher der Canon Concerto-Fachmesse in Berlin perfekt nachvollziehen, wie ein potenzieller Kunde bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten in den Dialog einbezogen werden kann. Jeder Fachbesucher hatte ein Namensschild mit einem Barcode. Per Scan des Barcodes oder durch Namenseingabe wurde man in der zentralen Datenbank erfasst und konnte am Internet-PC sein Reiseziel individuell aussuchen. Danach lief ein reales Szenario ab. Ein individualisierter Reiseplaner, sämtliche Reiseunterlagen (inklusive Informationsbooklet), die Bordbroschüre, Poster im Mittel- und XXL-Format inklusive Post- und Visitenkarten wurden vor ort automatisch an den einzelnen Stationen zur Mitnahme fertig und in Echtzeit produziert. Hinzu kam die Rechnung bzw. Bestätigung plus Reisesicherungsschein. Per Webinterface konnte die Produktion gesteuert und überwacht werden. Das war Benchmark und sicher der Durchbruch für Marketing- und Kunden-orientiertes Web-to-Print.”
Quelle: http://digitaldruck-forum.org/web-to-print/massgeschneiderte-inhalte-fuer-interaktive-kundenkommunikation/
August 21, 2007 at 13:53 · Filed under media trends, print 2.0
Marcel Bernet, ausgewiesener Kenner der New-Media-Szene und Referent auf dem diesjährigen SPRG-Symposium vertritt folgende These: Medienarbeit muss digital werden. Dabei darf sich die PR-Kommunikation nicht auf EMails und digitale Mediencenter beschränken, sondern muss auch die Techniken des Web 2.0 mit einbeziehen, also Weblogs, Wikis, Podcasts etc.. Damit wird der Informationsnutzer zunehmend zum Ich-Verleger und -Produzenten, eine Entwicklung, die die Verbreitung von Informationen wenig fassbar macht und Kontinuität vermissen lässt. Die klassischen Medien und damit auch Print 2.0, wie er die Printproduktion im Rahmen von Web 2.0 nennt, müsse diese Entwicklungen aufgreifen. Auch für Printprodukte gelte die These vom Ich-Verleger – nur was von ihm gewünscht wird, soll auch produziert werden. Als Ich-Produzent übernehme er dann selbst den Ausdruck seiner Inhalte z. B. an seinem eigenen Arbeitsplatz. Fragt sich, inwieweit der klassische Offsetdruck da noch eine Rolle spielt
Quelle: http://print.ch/home/report_show.asp?report_id=552&reporttyp_id=23&from=1&sprache=de&keyword=&jahr
August 21, 2007 at 13:00 · Filed under media trends, print 2.0
Verdrängt Online Print?
mit dieser Frage beschäftigt sich dieser Artikel des Input-Verlags. Die Kernthese: Aktuelles und Werbung werde in Zukunft online angeboten – die wirklich wichtigen Inhalte in Printform. Na, wenn sich der Input-Verlag da man nicht täuscht. Als “Schmankerl” wird auf die Fachzeitschrift Verlagsmagazin (www.verlagsmagazin.de) verwiesen, die konsequent diesen Weg gehe. Wer sich die Nullnummer des Verlagsmagazins anschaut, wird erkennen, wie weit hier Anspruch und Wirklichkeit auseinanderdriften. Schöne Typografie, hochwertige Illustrationen und Inhalte sucht der geneigte Leser vergebens.
« Previous entries