Archive for Oktober, 2007
Oktober 19, 2007 at 19:09 · Filed under print 2.0, user generated content, web-to-print

Da hat sich Tschibo mal wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Schenken Sie Ihren Liebsten eine Rolle als Romanheld. Über die Internetseite des beliebten schon-längst-nicht-mehr-nur-Kafferösters kann man jetzt Romane personalisieren und drucken lassen. Drei verschiedene Genres stehen zur Auswahl: Krimi, Liebesroman oder Jugendbuch. Name, Aussehen und vieles mehr lassen sich frei bestimmen – eine clevere Idee und bis Weihnachten ist es ja nicht mehr allzu weit.
Quelle: http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchBrowseCatalog-Start;sid=D6vkLVJFMfXkgRVd3QvuSVHM74SXNNk3qRo=?CategoryName=angeboot
Oktober 19, 2007 at 17:59 · Filed under print 2.0, web-to-print

ich hatte es ja eben schon gesagt: blogprinting ist ein Dienst der Fa. Qoop und die bietet ebenso wie moo.com einen Printshop im web 2.0-Stil an. Sieht stylish aus und die Bandbreite an Produkten ist etwas breiter angelegt als bei moo: Becher, Fotoprints, Fotobücher, Kalender, Poster, Postkarten, Kalender – aber moo-cards sind Kult und das will erst einmal erreicht sein. Auch die Anzahl der vernetzten Communities ist erheblich größer. Uploads von Bildern sind natürlich ebenfalls möglich. Das Vertriebskonzept ahmt das Partnerprogramm von Spreadshirt nach – man kann sich als Partner anmelden und so die QOOP-Dienste auf der eigenen Website anbieten. QOOP kümmert sich um alles Andere wie
QOOP bietet seinen Partnern volle Transparenz über alle Bestellvorgänge und zahlt für die Vermittlung der Jobs eine entsprechende Gebühr.
Quelle: http://www.qoop.com
Oktober 19, 2007 at 17:20 · Filed under print 2.0, user generated content, web-to-print
Auf blogprinting.com kann man jetzt seinen eigenen blog drucken und als gebundenes Buch kaufen oder auch verkaufen. Unterstützt werden blogs, die mit Movable Types, WordPress oder TypePad erstellt wurden. Mit Blogger-blogs scheint´s noch ein paar technische Schwierigkeiten zu geben. Angeboten wird der Dienst von QOOP, Inc., einem On-Demand-Printer, der einige sehr interessante print 2.0 – Dienste anbietet. Die Print-Ausgabe des eigenen blogs ist in 3 Größen erhältlich: 8.5″x11″, 8″x10″, and 6″x9″. Der Umschlag wird auf 100 g glattgesrichenem Papier gedruckt, laminiert und kann frei gestaltet werden. Da blogs ja ständig aktualisiert werden, wählt der Kunde den Zeitraum aus – alle Beiträge innerhalb dieses Zeitraums werden dann on the fly inkl. Bildern gedruckt. Für den Verkauf erhält der Kunde dann noch einen html-Link, den er in seinen blog oder seine Internetseite einfügen kann.
Quelle: http://www.blogprinting.com/
Oktober 13, 2007 at 20:43 · Filed under 3D Printing, print 2.0
Den Sprung von der zweiten in die dritte Dimension haben Drucker bereits genommen – seine Gummiente kann man sich mit 3D-Druckern bereits ausdrucken. Jetzt aber arbeiten Wissenschaftler daran, irgendwann einmal auch menschliches Gewebe oder sogar Organe auf diese Weise herzustellen.
Paul Calvert von der University of Massachusetts Dartmouth hat gängige Tintenstrahldrucker so umfunktioniert, dass er damit Zellen drucken konnte. Die Tintenpatronen lud er mit Zellen; den Papiereinzug ersetzte er durch eine computergesteuerten Plattform, die die Probe unter der Spritzdüse plazierte. Wie Calvert in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins “Science” (Bd. 318, S. 208) berichtet, war er mit Einzellern wie Bakterien oder Hefezellen schon recht erfolgreich. Noch ist die Technik nicht ausgereift, aber Calvert blickt optimistisch in die Zukunft. Wenn es gelinge, den Druckkopf über eine Schicht von Zellen zu manövrieren und die nötigen Stoffe in der richtigen Reihenfolge zu drucken, sollte es möglich sein, dreidimensionale Körpergewebe wie Knochen, Bänder, Knorpel und Augen-Hornhäute zu erzeugen. Um ein funktionierendes Organ zu drucken, müsse man aber erst noch durchschauen, wie die Zellen miteinander kommunizierten.
Da muss ich doch einfach mal wieder das Motto dieses Blogs zitieren: “die Zukunft ist längst da – sie ist nur noch nicht so weit verbreitet” (William Gibson). Die passende Geschäftsidee: Organ-Print-Shops in jedem Krankenhaus!
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,511220,00.html
Oktober 11, 2007 at 10:47 · Filed under print 2.0, web-to-print

StarCards heißt ein neues Portal für Geburtskarten. Frisch gebackene Eltern können hier unter diversen farbenfrohen Karten-Vorlagen auswählen. Vielfältige Designs und Individualisierungsmöglichkeiten stehen zur Auswahl. Darunter originelle Ideen, wie zum Windlicht „umbaubare“ Karten oder witzige Türklinken-Anhänger.
Der Online-Shop bietet ein technisch, typografisch und farblich breites Spektrum. Technologisch basiert der Openshop auf der Web-to-Print-Lösung Pageflex der Firma konzept-ix. Eine originelle Idee, die sich natürlich auf viele weitere Zielgruppen ausweiten läßt.
Quellen: http://www.mod-services.de/starcards/UserContentStart.aspx; http://www.beyond-print.de/site/content/de/channel_news/news_0433.html
Oktober 1, 2007 at 12:01 · Filed under print 2.0

Während sich viele Werber gerade mit den neuen Möglichkeiten der digitalen Welt beschäftigen, verleihen findige Unternehmen wie hangernetwork Altbekanntem ein neues und werbewirksames Gesicht: Kleiderbügel aus recyceltem Papier. Dieser ist genauso stabil wie sein ungeliebter Kollege aus Metall und zudem noch umweltverträglich und recycle- und bedruckbar. Eine intelligente Vermarktungsstrategie lässt hangernetworks mittlerweile wöchentlich 50 Millionen ihrer bunten Träger allein für ihre Kunden rund um New York produzieren. Gerade plant man den Rest der USA zu erobern. Geschafft haben sie dies durch Zusammenarbeit mit Amerikas größtem Lieferanten von Reiniggungszubehör – der Fa. Cleaner´s Supply. So wurde es möglich, die Bügel umsonst an sämtliche Wäschereien zu liefern. Die geringen Kosten von acht Cent pro Stück übernehmen die erfreuten Werber. Mit dem neuen Produkt schafft man es bis in die Schlafzimmer und Kleiderschränke der Konsumenten und das für einen Betrag, für den man nicht einmal eine Briefmarke bekommt. Es bleibt nur abzuwarten, wann es Nachahmer in Europa gibt.
Quelle: Future research 04/2007 http://www.mindsharing.de/
Oktober 1, 2007 at 11:27 · Filed under emarketing, media trends, print 2.0

Mit CreateSpace ermöglicht Amazon erstmals Autoren, Filmemachern und Musikern die Selbstverbreitung ihrer Medien (Bücher, Audio-CDs, DVDs, Blue-Ray-Medien, Video-Downloads) an Millionen von Kunden weltweit zu selbst festgelegten Preisen. Die Autoren (Open Publisher) können auf die gesamte Infrastruktur von Amazon zurückgreifen. so dass z.B. der Versand von On-Demand-Büchern automatisch innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Bestellung erfolgt. On-Demand-Bücher sind automatisch berechtigt, an den Diensten Search Inside!, Amazon Prime, Super Saver Shipping und weiteren Programmen selbst teilzunehmen.
Amazon selbst verlangt keine Einrichtungsgebühren. Damit ist CreateSpace sozusagen das Spreadshirt für Medieninhalte jeglicher Art.
Mit Amazon öffnet sich nun erstmals eines der größten Vertriebsnetzwerke weltweit, ein klassischer E-Commerce-Player, für die Wertschöpfung in Netzwerken oder Open Entrepeneurship. Für Amazon ist dies sicherlich sinnvoll. So sichert sich das Unternehmen Zugang zu Medieninhalten einer großen Zahl von Medienschaffenden und vergrößert zugleich als Produzent der Medien seine Marge gegenüber seiner Funktion als Händler enorm.
Quelle: http://www.openeur.com/blog/2007/08/29/amazon-createspace-open-publishing/
Oktober 1, 2007 at 08:38 · Filed under emarketing, media trends, print 2.0




Bereits 2001 eröffnete die Consultec AG das erste deutsche Sendezentrum für digitales Marketing. Über die Consultec-Zentrale können Unternehmen bundesweit Werbespots an Out-Of-Home-Medien wie digitale Plakate und Sauerweinsäulen (Litfaßsäulen mit Video und Sound) ausstrahlen. Die multimedialen Werbeflächen sollen herkömmliche Plakate ablösen. Derselbe Spot kann durchgängig im Fernsehen, in der Außenwerbung und am Point of Sale, also am Verkaufstresen eingesetzt werden und durch flexibler Beimischung von Medienelementen wie z.B. Textbändern ergänzt werden. Die Vorteile dieser Lösungen, die unter dem Begriff digital signature zusammengefasst werden sind dieselben wie immer, stellt man Digital- und Printmedien gegenüber:
- Werbung kann lokal und zielgruppenspezifisch gesteuert werden
- Werbung ist stets aktuell. So können Handelsketten Sonderangebote tages- oder sogar minutenaktuell in alle Filialen senden
- out-of-home-Medien sorgen für eine starke Durchdringung der Werbebotschaft an Bushaltestellen, auf Flughäfen, auf dem Weg zur Arbeit…und unterstützen damit die klassischen Medien wie Print und TV
Eckhard Reimann dazu: “Das ist der große Vorteil der Out-of-Home-Medien, sie erreichen die Menschen nämlich dort, wo sie tagsüber sind: unterwegs. Sie füllen die Lücke, die durch die zunehmende Mobilität und das begrenzte Zeitbudget gerade der besser verdienenden und besser gebildeten mobilen Menschen in der Mediennutzung entsteht. Sie liefern in kurzer Zeit eine hohe Kontaktzahl, verstärken die Lerneffekte, indem sie die Markenwelten aus den TV-Spots des Vorabends aufnehmen und tagsüber in den Köpfen der Konsumenten verankern. Out-of-Home-Medien verknüpfen somit die In-Home-Werbung mit dem POS, steigern die Visibility der Marke und laden sie positiv auf. Sie sind das Medium für die mobile Gesellschaft.”
Noch weiter geht die Durchdringung dann, wenn Handys die Werbe-Inhalte steuern. So lassen sich etwa weiterführende Informationen aufrufen, die Webseite eines Anbieters ansteuern oder sogar Bestellungen tätigen. Siehe dazu meinen Beitrag: Point & Click – 2D-Barcodes vernetzen die physikalische mit der digitalen Welt.
Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/kommunikation_medien/bericht-6601.html; http://www.world-of-screens.de/produkte/digitaleplakate