Archive for Dezember, 2007
Dezember 18, 2007 at 20:04 · Filed under crowdsourcing, print 2.0, user generated content

Wiki-prints on demand – dieser neue Service wird Mitte 2008 auf der Plattform PediaPress.com zur Verfügung stehen. Die User können sich die gewünschten Inhalte selbst zusammenstellen, PediaPress erzeugt daraus die Druckvorlage und der Book-on-Demand-Dienstleister InstaBook wird den Druck übernehmen.
“Die Durckvorlagen werden automatisch aus einer zeitlich leicht verzögerten Kopie der Wikipedia erzeugt. Anders als bei den Wikireadern, die inhaltlich überarbeitete Inhalte in einem manuell optimierten Layout enthalten, kann es bei PediaPress also durchaus zu falschen Formatierungen kommen. Es empfiehlt sich also, die Druckvorlage vor dem Druck selbst zu prüfen. Bücher, die 400 Seiten übersteigen, werden in mehrere Bände aufgespalten.
Die Preise für diese individuellen Druckausgaben der Wikipedia richten sich – wie bei Books-on-Demand üblich – nach der Zahl der Seiten, beginnen aber bei rund 5,- Euro. Wem das Buch letztendlich nicht gefällt, soll es innerhalb von 30 Tagen zurückgeben können, verspricht brainbot auf PediaPress.com.
Jedes erstellte Buch kann zudem über PediaPress publiziert werden und ist dann 10 Prozent günstiger zu haben. Wird solch ein Buch verkauft, erhält der Ersteller des Buches oder alternativ die Wikimedia Foundation einen Teil der Erlöse. (ji) ”
Entwickelt wird die zugrunde liegende Technologie als open source software unter Federführung von PediaPress von der Mainzer brainbot technologies AG in Partnerschaft mit der Wikimedia Foundation, dem Open Society Institute (www.soros.org) and the Commonwealth of Learning (www.col.org)
Quellen:
http://www.golem.de/0607/46545.html
http://wikimediafoundation.org/wiki/Wikis_Go_Printable
http://www.iheartprint.com/
Dezember 14, 2007 at 13:37 · Filed under print 2.0, user generated content
Shops für personalisierte Romane sind inzwischen gang und gäbe – neben Tschibo u.a. möchte ich an dieser Stelle noch auf den Shop von Jan-Christoph Goetze auf seiner Webseite www.pnovel.net hinweisen. Der Kunde kann die Namen der Romanfiguren frei wählen und auf Seite 3 des Buches eine frei verfasste Widmung abdrucken lassen. Auch der Umschlag ist nach eigenen Wünschen gestaltbar und kann sogar mit einem eigenen Foto als Umschlagbild versehen werden. Die Macher von flattenme gehen jetzt noch einen Schritt weiter. Sie bieten in ihren Kinderbilderbüchern an, dass die Fotos der beschenkten Kinder per Fotomontage eingedruckt und damit personalisiert werden.
Um das personalisiete Kinderbuch zu erstellen, braucht man nur das Foto des beschenkten Kindes auf der Webseite von flattenme hochladen und eines der vier Bücher auswählen die derzeit zur Auswahl stehen: “Tuesday Mushroom King”, “Here There Be Pirates”, “The Potty Dance” und “My Little Monster”. 14 Tage später erhält man das personalisierte Kinderbuch bereits zugeschickt. Der Spaß kostet 33 USD. Die Bücher gibt es nicht nur in englisch, sondern auch in französisch, deutsch und italienisch. Damit soll bald auch der europäische Markt erobert werden. Vielleicht wird aber auch Personal Novel oder ein anderer Anbieter aus Deutschland die Idee aufgreifen und ähnliche Angebote ins Sortiment aufnehmen. Der Wettbewerb kann beginnen.”
Vielen Dank der Fa. mss media Mireille Siebert, die auf ihrem hervorragenden best-practice-business-blog diese Geschäftsidee dargestellt hat.
Quelle: http://www.best-practice-business.de/blog/?cat=3, http://www.flattenme.com/
Dezember 14, 2007 at 08:51 · Filed under print 2.0, user generated content

Die Firma South River Trading Co. bietet unter dem geschützten Namen “PicturePaper” einen Shop für personalisiertes Geschenkpapier an. Der Kunde sucht zunächst den Anlass aus (Geburt, Hochzeit, Geburstag, Weihnachten etc.), dann sein Lieblingsmuster, lädt anschließend sein Bild hoch, das in das Lieblingsmuster integriert wird und erhält für 16,95$ innerhalb von fünf Tagen seine ganz persönliche Geschenkpapierrolle. Eine gute Geschäftsidee!
Quellen: http://www.picturepaper.com/, http://www.best-practice-business.de/blog/?p=564
Dezember 8, 2007 at 15:00 · Filed under media trends, print 2.0

Papierelektronik überbrückt die Grenze zwischen Papier und elektronischen Medien und ist die Basis für eine Vielzahl neuartiger innovativer Printprodukte mit zusätzlichen elektronischen Funktionen. Print mit Chips zu versehen, ist keine wirklich kostengünstige Angelegenheit. printed systems hat nun ein innovatives Verfahren entwickelt, Papierelektronik in industriellen Mengen zum minimalen Preis herzustellen. “Als Komplettsystemlieferant für Papierelektronik verfügt printed systems über das Know-how und die Kapazitäten, um unterschiedlichste Papiererzeugnisse mit elektronischen Funktionalitäten im Massendruckverfahren schnell und günstig herzustellen.” Wie normale Farbe wird ein pastoses Polymer auf Folien, Kartons und Papier gedruckt, das Daten speichert und ganz normal weiterverarbeitet werden kann.
Ausgelesen werden die gedruckten Datenspeicher aus Kunststoff über ein kostengünstiges Handlesegerät, das über einen USB-Anschluss mit jedem handelsüblichen PC oder Laptop verbunden werden kann. Der Reader wird automatisch vom Betriebssystem erkannt. Zum Lesen der Informationen wird die Papierkarte einfach in das Gerät eingesteckt. Der Browser wird automatisch geöffnet und man gelangt direkt auf Deeplinks oder startet Downloads oder Streams von Mediendateien.
Ein erstes Pilotprojekt der Deutschen Post ist bereits gestartet. Wer Clevercard nutzen möchte, braucht nur das Starter-Paket der Deutschen Post. Es enthält alles, um Clevercard direkt am Computer auszuprobieren und zu erleben. Es gibt zwei Varianten des Starter Pakets:
- Clevercard-Lesegerät + 8 Karten
- Clevercard-Connector + 1 Tastatur
Noch eignet sich das Verfahren jedoch nur für Auflagen in Millionenhöhe. Eine clevere Idee, aber im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, dass sich die User wirklich mit zusätzlichen Lesegeräten herumschlagen wollen – da scheint mir der Ansatz des 2 D- Barcodes, bei dem ein Code mit dem Handy ausgelesen = fotografiert wird doch erfolgsversprechender.
Quellen:
http://www.printed-systems.de/index.php?id=21
http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=link1011546_1011451
Zeitschrift Page 01/08 Seite 071
http://printfuture.ingridszurowski.de/?p=20