Wiki-prints on demand – dieser neue Service wird Mitte 2008 auf der Plattform PediaPress.com zur Verfügung stehen. Die User können sich die gewünschten Inhalte selbst zusammenstellen, PediaPress erzeugt daraus die Druckvorlage und der Book-on-Demand-Dienstleister InstaBook wird den Druck übernehmen.
“Die Durckvorlagen werden automatisch aus einer zeitlich leicht verzögerten Kopie der Wikipedia erzeugt. Anders als bei den Wikireadern, die inhaltlich überarbeitete Inhalte in einem manuell optimierten Layout enthalten, kann es bei PediaPress also durchaus zu falschen Formatierungen kommen. Es empfiehlt sich also, die Druckvorlage vor dem Druck selbst zu prüfen. Bücher, die 400 Seiten übersteigen, werden in mehrere Bände aufgespalten.
Die Preise für diese individuellen Druckausgaben der Wikipedia richten sich – wie bei Books-on-Demand üblich – nach der Zahl der Seiten, beginnen aber bei rund 5,- Euro. Wem das Buch letztendlich nicht gefällt, soll es innerhalb von 30 Tagen zurückgeben können, verspricht brainbot auf PediaPress.com.
Jedes erstellte Buch kann zudem über PediaPress publiziert werden und ist dann 10 Prozent günstiger zu haben. Wird solch ein Buch verkauft, erhält der Ersteller des Buches oder alternativ die Wikimedia Foundation einen Teil der Erlöse. (ji) ”
Entwickelt wird die zugrunde liegende Technologie als open source software unter Federführung von PediaPress von der Mainzer brainbot technologies AG in Partnerschaft mit der Wikimedia Foundation, dem Open Society Institute (www.soros.org) and the Commonwealth of Learning (www.col.org)
Quellen:
http://www.golem.de/0607/46545.html
http://wikimediafoundation.org/wiki/Wikis_Go_Printable
http://www.iheartprint.com/


