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Archive for April, 2008

Voice QR – wenn Papier anfängt zu sprechen

über die Vernetzung von analoger und digitaler Welt mit Hilfe von QR-Codes hatte ich ja schon berichtet. In Japan fest verankert, werden die QR-Codes auch in Deutschland immer mehr Bestandteil der Werbung. Jetzt gibt es eine neue Variante, die es erlaubt, Sprachnachrichten vom Papier auf das Handy zu übermitteln.  Entwickelt wurde der Voice QR von einem Konsortium unter Federführung der Fa. MediaSeek, einer Tochter der Spielzeugfirma Bandai. Wie das geht? Man richtet sein Handy auf den gedruckten QR-Code und prompt ertönt aus dem Handy-Lautsprecher eine Sprachnachricht. Die Sprachnachricht ist maximal 2 Sekunden lang, was aber immerhin für die erfreuliche Nachricht reicht: “Du bekommst eine Gehaltserhöhung!” Das Limit von 2 Sekunden ergibt sich aus dem Speicherplatz des QR Codes, der maximal 2.953 Zeichen umfasst. Ob sich mit solchen Kurznachrichten ein Massenmarkt erobern lässt, darf wohl bezweifelt werden. Hinzu kommt eine weitere Hürde: um diese Nachricht auf das Handy zu übermitteln, muss eine spezielle Software installiert werden.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,547469,00.html

Sturm in der Werbelandschaft – klassische Werbung adé

IBM erwartet, dass sich bis zum Jahr 2012 das mediale Konsumentenverhalten so drastisch ändern wird, dass die herkömmlichen Werbekanäle ihre Vormachtstellung verlieren. Die große Akzeptanz und die rasante Geschwindigkeit, in der digitale Medien zur Alltagskultur geworden sind, hat dafür gesorgt, dass die Menschen immer weniger Zeit mit den klassischen Medien wie dem Fernsehen oder den Printmedien verbringen und sich mehr und mehr den individualisierten Angeboten der digitalen Medien zuwenden. Werber sollten deshalb Ihre Aufmerksamkeit auf Konsumenten-Nischen und die neuen Entertainment-Technologien lenken. Da die Segmentierung der Kundengruppen voranschreitet, ist laut IBM eine Intensivierung der Bereiche Konsumenten- und Marktforschung unumgänglich, will man nicht den Anschluß an die Kunden verlieren. User-generated-advertising ist laut IBM einer der Schlüssel, um die Tür zur schönen neuen Konsumentenwelt zu öffnen.

Quellen: http://www.mindsharing.de/blog/2008/03/16/zergliederte-werbetrager/
http://www-03.ibm.com/industries/media/doc/content/resource/business/2898468111.html