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Archive for April, 2009

NYT API – die neue Internetstragie der New York Times

nytimes

Verlage ringen um Geschäftsmodelle für das Online-Zeitalter. Einen sehr interessanten web 2.0-Ansatz jenseits von all den zum Scheitern verurteilten Versuchen Bezahldienste einzurichten, verfolgt die New York Times: sie setzt weiterhin auf Werbung als Geschäftsmodell und stellt ihre Inhalte über APIs (dynamische Schnittstellen) zur Verfügung. Alle Internetseiten können sich darüber mit der New York Times verbinden und deren Inhalte kostenlos auf den eigenen Seiten einbauen oder mit anderen Inhalten zu sogenannten Mashups verknüpfen. Damit folgt die New York Times ganz dem Vorbild von Google, das geanuso mit seinen Landkarten und Videos verfährt und liefert eine Steilvorlage, um verschiedenste News-Widgets anzubieten. Sie wird zum Anbieter von Daten, die nicht mehr nur von Menschen sondern von Maschinen gelesen werden können und erweitert so ihre Reichweite erheblich. Je mehr Links aber auf die NYT-Seite verweisen, umso mehr Besucher wird sie haben. Clay Shirky, Medienprofessor und Autor aus den USA zu dieser technikzentrierten Strategie (APIs, Widgets):

„Die API-Strategie der New York Times ist brilliant. Jetzt werden überall im Internet Mashups mit den Inhalten der New York Times entstehen und der Times Nutzer zuführen. Das Geschäftsmodell dahinter enthält neben Werbung und Sponsoring auch die Möglichkeit, Premium-Datendienste zu den freien Basisdaten verkaufen zu können. Zum Beispiel können sie Geld für die kommerzielle Nutzung verlangen. Aber das muss die Times gar nicht heute entscheiden. Sie sind die ersten, die diese Strategie verfolgen und können nun beobachten, wie sich der Markt entwickelt”, sagte Shirky. Allerdings eignen sich nach seiner Meinung nicht alle Nachrichten gleichermaßen für das Teilen im Internet. „Zum Beispiel haben Nutzer kein Interesse, exklusive Finanznachrichten mit anderen Nutzern zu teilen. Schließlich wäre dann ihr Vorteil weg. Anders sieht das bei Sport-Nachrichten aus. Dafür bezahlt kaum jemand”

Quellen: F.A.Z.-Community, blog.kmto.de

iPhone als Schnäppchenjäger

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 Schnäppchenjäger aufgepasst: ab sofort können die Sonderangebote von über 60 Handelshäusern wie Karstadt, Penny, Galeria Kaufhof, Obi, Praktiker, Ikea, Rewe, NKD, Schlecker, Deichmann, Netto, Hornbach, Vobis etc. auf dem iPhone oder den iPod touch jederzeit mobil, stets akuell und übersichtlich abgerufen werden. Die Applikation ist gratis im Apple® iTunes Store unter dem Namen “myProspekt Sale!” erhältlich. Entwickelt wurde diese clevere mobile Alternative zur Druckversion der Schweinebauchanzeigen mit der Unterstützung von Walter Gunz, einem der drei Unternehmensgründer von MediaMarkt. Gemeinsam mit Ali Uluileri, dem langjährigen Marketingleiter von MediaMarkt und Christian Haidinger, u.a. Gründer von “designraum.eu” wurde die neue Idee konzipiert und umgesetzt. Walter Gunz dazu:

Das eigentlich Interessante an der Idee ist, dass sämtliche Angebotsprospekte quasi an einer Stelle gebündelt sind und sogar von unterwegs aus aufgerufen werden können. Damit haben die Kunden den großen Vorteil, dass sie sich an zentraler Stelle blitzschnell über die aktuellen Angebote informieren können.

Christian Haidinger und Ali Uluileri ergänzen:

Uns war wichtig, die Anwendung so zu konzipieren, dass es Spaß macht die Angebotsprospekte auf dem iPhone zu blättern. Jeder will sich heutzutage ja etwas sparen. Wir finden es richtig praktisch von unterwegs aus auf die aktuellsten Sonderangebote der großen Händler zugreifen zu können und uns vom iPhone auch noch den schnellsten Weg zum Geschäft zeigen zu lassen.

Quellen: internetworld 
presseportal