home mail me! RSS-Feed

Archive for Juni, 2009

Ilta-Sanomat: The way it was meant to be


Am Anfang, da gab es nur das Web…Medientrend mal andersrum. Ilta-Sanomat, die größte finnische Boulevardzeitung zeigt hier augenzwinkernd, wie die Zeitung als innovatives, chices und trendiges Medium mit dem Internet in Wettbewerb tritt. Mit gut recherchierten Reportagen, tieferen Analysen und inspirierenderenn Story´s ist die Papierzeitung den schnellebigen News im Web durchaus überlegen – und doch: beide Medien haben Ihre Berechtigung, ergänzen sich und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie in friedlicher Koexistenz noch heute!

kaufDA – online Prospektwerbung effizienter als Print

kaufda-logo

der Trend, Postwurfsendungen, Prospekte und “Schweinebauchanzeigen” online zu stellen, hält unvermindert an. Mit Kaufda ist eine neue Internetplattform angetreten, die die Prospekte des Handels ins Internet stellt. Die Besucher der Seite werden über die IP-Adresse lokalisiert und erhalten sofort einen Überblick über die regionalen Aktionen, können aber auch gezielt die Einkaufsregion wählen und nach den günstigsten Angeboten für Produkte in ihrer Umgebung suchen. Zurzeit informieren sich bereits ca. 1 Million Nutzer pro Monat darüber, wo es gerade die günstigsten Pampers-Windeln, T-Shirts oder Schraubenzieher gibt. Kaufda ist ein Portal der Juno Internet GmbH und wirbt explizit damit, effizienter als Print zu sein. Die Argumente:

  • die Zielgruppe von Internet-Nutzern wächst beständig, während Print-Leser rückläufig sind
  • die Nutzer entscheiden selbst, ob sie das Angebot nutzen, während im Print die Werbung ungefragt erscheint
  • die Vergütung erfolgt erfolgsorientiert – im Print dagegen sind hohe Streuverluste einzuplanen
  • der Zugang ist von überall zu jeder Zeit möglich -Print erreicht den Kunden nur lokal über den Briefkasten
  • die Relevanz des Internet-Angebots ist ungleich höher – gegenüber Print wählt der Nutzer im Internet seine Einkaufsregion selbst.
  • das time-to-market ist erheblich schneller – im Internet rechnet man mit einer kurzen Vorlaufzeit von zwei Tagen – im Print hat man lange Planungszeiten für Druck und Verteilung einzurechnen
  • es gibt keinen weiteren Zusatzaufwand – im Print dagegen müssen die regionalen Verteiler erst noch koordiniert werden.

Das Geschäftsmodell dahinter:  kaufda verdient, wenn die Angebote angeschaut werden. Außerdem bezahlen die Händler für die Analyse der Nutzungsdaten. In Planung sind auch Couponmodelle, die dem Unternehmen einen Teil der Handelserlöse sichern sollen. Das Ziel ist es, zum effizientesten Werbekanal für den Einzelhandel zu werden. Da kann man nur sagen  ”adé zugemüllte Briefkästen.”

Quellen: internetworld, kaufda,