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Archive for September, 2009

FedEx Kinko heißt jetzt FedEx Office

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und damit sind wir auch gleich beim Mitbewerber von UPS. FedEx hat seinem Online-Print-Portal ein umfassendes Relaunch verpasst und dabei auch gleich den Namen von FedEx Kinko auf das aussagekräftigere FedEx Office geändert. Ich muss sagen, in Sachen Usability und Funktionen steht das Portal dem UPS-Store keineswegs nach – im Gegenteil: das macht alles einen sehr aufgeräumten und benutzerfreundlichen Eindruck.

Quelle: FedEx  Office

UPS bietet Web-to-Print Service

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Nach Jahrzehnten des Ringens um die Vorherrschaft in der USA-Schiffahrtsindustrie wenden sich die beiden Kontrahenten United Parcel Service Inc. und FedEx Corp einem neuen Feld zu: der wachsenden Welt des Online-Drucks. Im September 2009 startet UPS ein ehrgeiziges Projekt: UPS errichtet laut eigenen Aussagen mit über 4.400 Filialen das größte Online Printing Network der Nation. Diese Größe erreicht selbst die FedEx-Lösung Kinko – jetzt FedEx Office nicht. Die UPS-Lösung ermöglicht die Abwicklung von Printproduktionen on the fly von jedem Computer der Welt aus ganz einfach über ein Online- Portal. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern hat UPS laut eigenen Aussagen großen Wert auf die Bedienerfreundlichkeit des Stores gelegt. Der User kann Dateien hochladen, die Print-Optionen wie Papier, Bindung, Umschlag etc. wählen, erhält schließlich eine Vorschau seines Produkts und bestellt per Knopfdruck. Gedruckt wird dann am Ort seiner Wahl. Neue Dienstleistungen wei Großformat-Druck für Banner und Poster und die Integration von Versand-Funktionen sind in Planung.
Quelle: whattheythink.com

Google druckt Bücher on Demand

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in Kooperationmit On Demand Books plant Google den nächsten Streich im Buchgeschäft: ca. zwei Millionen urheberrechtsfreie Bücher sollen künftig mit dem Partner On Demand Books auf der Espresso Book Machine gedruckt werden. Bisher sind die Bücher bei Google nur in digitaler Form zugänglich. Mit der Espresso Machine sollen Kunden die Möglichkeit erhalten, alte Bücher in den Händen zu halten, die seit Jahren nicht mehr gedruckt werden. Die fertigen Bücher sollen rund acht Dollar kosten wobei ein Dollar an Google gehe und ein weiterer an Books on Demand. Der Druck selbst wird ca. drei Dollar kosten. Google beabsichtigt, die Einnahmen einem zu gründenden Fond für die Unterstützung von Digitalisierung zu sprenden. On Demand Books betreibt ca. 16 Buchdruckmaschinen in Buchhandlungen, Bibliotheken und anderen Orten und plant in den nächsten Jahren weitere 34 Maschinen in Betrieb zu nehmen. Die Espresso Book Machine kann Bücher mit 300 Seiten inklusive Umschlag in fünf Minuten ausdrucken und kostet rund 100.000 Dollar
Quelle: boerseblatt

AR Business Card wird viral

AR Business Card from James Alliban on Vimeo.

Ein wunderschönes Beispiel dafür, wie sich eine Augmented Reality Anwendung über social communities verbreitet, dabei den klassischen Medien den Rang abläuft und jenseits aller kommerziellen Absichten genau eben das Business ankurbelt ist die AR Business Card von James Alliban. Durchaus ironisch gemeint hat er vor wenigen Wochen dieses Video auf Vimeo eingestellt und inzwischen mehr als eine Viertel-Million Aufrufe zu verzeichen. Sein blog hatte in den letzten Wochen mehr als 45.000 hits und James Alliban kann sich vor Projektanfragen kaum retten: Entwicklung von AR-Anwendungen, Interviews, Artikel, Tutorials, Bücher – all das wird an ihn herangetragen. Es fasziniert, wie hier social media zum Vehikel wird und eine nicht kommerzielle Arbeit in kommerzielle Aufträge münden lässt – und das in einer Reichweite, die mit der Printversion einer VK niemals zu erreichen wäre. James Alliban jedenfalls ist überrrascht und hoch erfreut über diese Entwicklung. Sein Ziel: AR-Anwendungen nicht nur in seiner Freizeit zu entwickeln sondern in seiner Agentur Skive eine AR-Abteilung zu etablieren. Einen entscheidenden Schritt dorthin hat er getan – drücken wir ihm die Daumen!

Quellen: James Alliban , Ulf Germann

Video in Print

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Ach – die Zukunft ist auch nicht mehr, was sie mal war – so und nicht anders lassen sich wohl die Reaktionen auf die jüngsten Versuche umschreiben, Videos in Print zu integrieren.  CBS kündigte an, die September-Ausgabe der Entertainment Weekly mit einem Video-Ad auszustatten. Das Video zeigt eine Werbung für Pepsi Max Soda. Technisch basiert das Marketing-Experiment auf  einer patentierten Technologie von Americhip und nennt sich Video in Print.

Video-in-PrintTM is the first ever digital print technology that delivers true video in print and allows consumers to download content from the Web directly into their print media. 

Der Screen hat eine Auflösung von 320 x 240 px – die Batterien halten ca. 60-70 Minuten und können per USB wieder aufgeladen werden – aber wer will das schon? Überhaupt wird der Sinn einer solchen Entwicklung bezweifelt:
- das Ad ist laut und lässt sich nicht mal eben in der Lautstärke runterregeln – das wird den Sitznachbarn in der Bahn freuen
- überhaupt wirkt es angesichts der Möglichkeiten von iPhone und Co. eher wie ein unbeholfener Versuch, das Medium Print doch noch irgendwie zu retten
- die Schäden für die Umwelt sind bei einem solchen Wegwerfprodukt enorm – der ököologische Rucksack des Produkts dürfte wohl allen aktuellen Wünschen nach nachhaltiger umweltfreundlicher Produktion und Entsorgung arg widersprechen
…und so haben “Multimediale Zeitungen” in Science-Fiction-Romanen zwar oft eine tragende Rolle gespielt – nur diese Art hier scheint keinen sonderlich zu interessieren, oder?
Quelle: Werbeblogger