ganz im Stil von Jonath Swift´s Satire “The Battle of the Books” lässt J.A. Konrath Medien persönlich zu Wort kommen. Medien, die vom Aussterben bedroht sind, wie die VHS Tapes, LP Records, CDs etc treffen sich im Club der “Obsolete Anonymous” und begrüßen ihr neues Mitglied: die Print Industrie. Die will partout nicht wahrhaben, dass sie zu den obsoleten Medien gehören soll – ein trauring-lustiger Diskurs entspinnt sich…
Quelle: J. A. Konrath
Der Verlagsberater Leander Wattig hat Ulrike Langer am Rande des Cologne Web Content Forum ein interessantes Inverview zu den Chancen des digitalen Publizierens gegeben. Der Tenor: der Medienwandel ist zwar schmerzhaft aber die Möglichkeiten sind für Verlage groß.
Google kündigt mit Google Cloud Print einen neuen Dienst an, der das Drucken aus Chrome OS heraus radikal vereinfachen soll, weil er ohne installierte Druckertreiber auskommt. Damit löst Google ein wichtiges Problem von Chrome OS, denn das System lässt die Installation von Treibern gar nicht zu, aber natürlich wollen die Anwender aus jeder Web-App heraus Dokumente und Inhalte drucken. Bei Google Cloud Print sendet jede Applikation den Druckauftrag in die Cloud – ein Druckdienst in der Cloud nimmt die Druckjobs entgegen und schickt sie ebenfalls über das Internet an den richtigen Drucker. Der Drucker wird hier also nicht mehr lokal angeschlossen sondern benötigt eine Verbindung ins Internet. Das setzt spezielle Drucker voraus, die Google als “Cloud Aware Printer” bezeichnet. Die müssen allerdings erst noch entwickelt werden. Alternativ sollen aber auch traditionelle Drucker weiterverwendet werden können. Über Proxy-Server, die der Browser Chrome nutzt, sollen diese Drucker künftig Druckaufträge über das Internet empfangen können.
Quellen: PC Welt,
Zeitschriften von morgen werden in elektronischer Form publiziert. Immer mehr Ausgaben ercheinen ausschließlich digital. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Video und Magazin. Jeder Artikel beginnt mit einem kurzen Videovorspann, ähnlich wie bei einem Computerspiel. Wie ein Living Magazine Cover aussehen kann, zeigt z.B. das Outside Magazines. Es zeigt den Teaser für ein living portrait des Triathleten Chris Lieto – wirklich gut gemacht!
Hier mal eine kurze Demo über die Leichtigkeit des Lesevorgangs auf dem iPad.
Die Bedeutung von Multitouch bleibt auch Amazon nicht verschlossen. So hat der Buchhändler inzwischen ein Startup mit dem Namen Touchco übernommen. Die 6-Mann-Firma arbeitet an der Entwicklung von druckempfindlichen durchsichtigen Diplays, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was Apple für seine Touch-Screens zahlt.
wie schon berichtet biete PaperC die Möglichkeit, Fachbücher kostenfrei ins Netz zu stellen. PaperC konnte nun sein Sortiment erheblich erweitern und über 600 E-Books des IT-Verlags O´Reilly ins Angebot aufnehmen. Damit hat PaperC jetzt mehr als 2700 Titel von 26 Fachverlagen im Programm – darunter Addison Wesley und Markt und Technik. Alle Titel können kostenlos gelesen werden. Zitieren, kommentieren und/oder ausdrucken kostet 10 Cent pro Seite
Body-Modification spielt aktuell eine große Rolle. E-Ink-Tattoos bieten hier völlig neue Möglichkeiten, Informationen und Bilder direkt unter die Haut zu drucken. Gut – die Technik ist noch nicht ausgereift, aber Philipps demonstriert in diesem Video schon mal eine interessante Konzeptstudie.
ein kleiner Nachtrag zu meinem vorigen Artikel: Wie Focus berichtet könnten Sportübertragungen demnächst im Fernsehen komplett automatisch produziert werden. Forscher der belgischen Universität Löwen haben eine Software entwickelt, die selbstständig das Geschehen auf dem Spielfeld verfolgt.