Archive for Mai, 2010
Mai 21, 2010 at 11:14 · Filed under journalism, living magazines, magazines, media trends
Der Zeitschriftenmarkt der Zukunft liegt laut Marketinguru Seth Godin überwiegend in der Hand der Mikro-Magazine. Aber was sind Mikro-Magazine eigentlich? Hier die wichtigsten Kennzeichen
- die Zeitschrift wird digital verbreitet
- hat Abonnenten (per EMail, RSS o.ä.)
- hat eine sehr spezifische Leserschaft
- finanziert sich durch zielgruppenorientierte Werbung
- bietet seinen Lesern die Möglichkeit, sich über Blogs oder Foren auszutauschen
- die Texte sind länger als 140 Zeichen, um auch komplexe Inhalte vermitteln zu können
- die Redaktion besteht maximal aus 2 Mitarbeitern, die 100.000 Leser bedienen.´
Setz Godin nennt als Beispiel das EMag Fear.Less, in dem persönliche Mutmach-Geschichten publiziert werden. Er prognostiziert mittelfristig einen Markt für 100.000 profitable Mikro-Magazine (Micro-Mags). Jedes dieser Magazine könne 100.000 Leser erreichen.
Quelle: Trend Alert Newsletter vom 19.05.2010
Mai 19, 2010 at 09:40 · Filed under Amazon, Kindle, eBook, media trends

Amazon will noch desen Sommer ein kostenloses Kindle-App zum Lesen von EBooks auf Android-Smartphones anbieten. Damit sollen Android-Nutzer Zugang zu 540.000 Büchern erhalten. Das App wird das Speichern von Lesezeichen über verschiedene Nutzergeräte wie Kindle, iPod touch, iPad, PC oder Smartphone erlauben. Außerdem soll es möglich sein, EBooks zu kaufen, ohne das App verlassen zu müssen. Auch der Zugriff auf die bei Amazon gespeicherten Büchersammlungen und den Kindle Store wird möglich sein. Die EBooks werden sowohl im Hoch- als auch im Querformat lesbar sein. Ein leichter Klaps auf den Rand des Bildschirms blättert die Seite um.
Quelle internetworld
Mai 6, 2010 at 15:43 · Filed under 3D Printing, ePaper, media trends

Bis zu fünf Meter große 3D-Plakate sollen schon nächstes Jahr die traditionellen Papierplakate ersetzen. Das Aufsetzen von Spezialbrillen ist für die Raumwirkung nicht notwendig. Das dreidimensionale Plakat funktioniert ähnlich wie die Wackelbilder, die wir von Postkarten kennen und ändert sich je nach Blickwinkel des Betrachters. Möglich wird dies durch spezielle Linsen-Arrays, die aus 250.000 Einzellinsen bestehen. Entwickelt wurde die Technologie von Forschern des Fraunhofer-Institus für Pysikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg und der Universität Kiel. Für die Herstellung der Plakate wird eine Software verwendet. Sie berechnet auf der Basis eines 3D-Modells des Motivs ein Bild für jede einzelne der 250.000 Linsen mit 30.000 unterschiedlichen Winkeln. Das Display liefert für die 30.000 verschiedenen Betrachtungswinkel jeweils eine eigenständige Ansicht der Szene. Damit wird ein über 1.000-mal größeres Spektrum an Betrachtungswinkeln abgedeckt, als bei herkömmlichen Wackelbildern. Flaniert man also an einer abgebildeten Säule vorbei, dann ist der Seheindruck derselbe, als ginge man real an einer Säule vorbei. Virtualität und Realität verschmelzen.
Ein Prototyp in A0-Größe existiert bereit. Im Laufe des nächsten Jahres sind dann die ersten Werbeplakate geplant. Die Vermarktung der 3D-Plakate erfolgt über RealEyes unter dem Namen Lenscape. Das Unternehmen zielt dabei auf drei Anwendungsbereiche
- Werbung im engeren Sinne -> Außenwerbung, Messebau, Event-Marketing, Flughafen- und Bahnhofswerbung
- Architektur und Design -> Kunst am Bau, Shop-Design und Innenarchitektur
- Entertainment -> Theater und Musical, Museen und Ausstellungen, Attraktionen und Freizeitparks
Quellen: pressetext, Chip, lizzynet