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E-Books – in Deutschland kein Thema

das hätte ich ja nicht gedacht. Während Amazon in den USA bereits jetzt mehr elektronische als gedruckte Bücher verkauft, haben E-Books in Deutschland etliche Startschwierigkeiten. Analysten der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge wird sich diese Situation nur sehr langsam ändern. Sie prognostizieren für 2015 in Deutschland einen Umsatzanteil für elektronische Bücher von gerade mal 6,3 Prozent – dabei beziehen sie sich allerdings rein auf die erzählende Literatur. Der Durchbruch der E-Books lässt in Deutschland also noch auf sich warten.

Laut PwC könnten bis 2015 in Deutschland bis zu 2,5 Millionen E-Reader verkauft werden. Voraussetzung sei allerdings, dass der Reader mit Farb-Bildschirmen und Internetzugang ausgestattet sei – außerdem und vor allem aber müssten die Preise gesenkt werden. Die große Mehrheit werde laut Studie Tablet-PCs wie etwas das iPad verwenden. E-Reader seien in Deutschland derzeit kaum bekannt – nur 20 Prozent von 1000 Befragten konnten überhaupt angeben, was mit dem Begriff E-Reader gemeint sei. Allerdings frage ich mich da schon, ob dies nicht einfach am Begriff liegt. Werden Tablet-PCs nicht einfach zum Lesen verwendet ohne dass die User den Begriff E-Reader kennen?

PwC rät dem deutschen Buchhandel, sich dringend um neue Geschäftsmodell für den E-Book-Vertrieb zu kümmern, da er ansonsten gegen die globalen Größen wie Apple, Amazon oder Google keine Chancen habe. Und da haben wir sie wieder – die Suche nach den Geschäftsmodellen!

Quelle: topnews

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