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Archive for 3D Printing

3D-Plakate – Werbung mit Tiefenwirkung

Bis zu fünf Meter große 3D-Plakate sollen schon nächstes Jahr die traditionellen Papierplakate ersetzen. Das Aufsetzen von Spezialbrillen ist für die Raumwirkung nicht notwendig. Das dreidimensionale Plakat funktioniert ähnlich wie die Wackelbilder, die wir von Postkarten kennen und ändert sich je nach Blickwinkel des Betrachters. Möglich wird dies durch spezielle Linsen-Arrays, die aus 250.000 Einzellinsen bestehen. Entwickelt wurde die Technologie von Forschern des Fraunhofer-Institus für Pysikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg und der Universität Kiel. Für die Herstellung der Plakate wird eine Software verwendet. Sie berechnet auf der Basis eines 3D-Modells des Motivs ein Bild für jede einzelne der 250.000 Linsen mit 30.000 unterschiedlichen Winkeln. Das Display liefert für die 30.000 verschiedenen Betrachtungswinkel jeweils eine eigenständige Ansicht der Szene. Damit wird ein über 1.000-mal größeres Spektrum an Betrachtungswinkeln abgedeckt, als bei herkömmlichen Wackelbildern. Flaniert man also an einer abgebildeten Säule vorbei, dann ist der Seheindruck derselbe, als ginge man real an einer Säule vorbei. Virtualität und Realität verschmelzen.

Ein Prototyp in A0-Größe existiert bereit. Im Laufe des nächsten Jahres sind dann die ersten Werbeplakate geplant. Die Vermarktung der 3D-Plakate erfolgt über RealEyes unter dem Namen Lenscape. Das Unternehmen zielt dabei auf drei Anwendungsbereiche

  • Werbung im engeren Sinne -> Außenwerbung, Messebau, Event-Marketing, Flughafen- und Bahnhofswerbung
  • Architektur und Design -> Kunst am Bau, Shop-Design und Innenarchitektur
  • Entertainment -> Theater und Musical, Museen und Ausstellungen, Attraktionen und Freizeitparks

Quellen: pressetext, Chip, lizzynet

Fabbing und Thingiserve – wir drucken uns unsere Welt der Dinge


Ein sehr interessantes Video unseres allseits beliebten elektrischen Reporters, das die aktuellen Entwicklungen im 3D-Printing anschaulich zusammenfasst und darüber hinaus auch die Konsequenzen daraus diskutiert. Wie heißt es so schön am Schluss: die digitale Revolution macht halt auch nicht vor der materiellen Welt halt.

Quelle: Elektrischer Reporter

fabidoo – kreativer 3D-Druckshop

fabidoo YO-POcrazyboybaby01Chauvinisme...KarottenfuchssmileidooPanda vom MarsfabilangstrumpfStarSweetie

es ist nicht zu übersehen: 3D-Prints sind im Trend. Ein neuer innovativer 3D-Druckshop, der auf die Kreativität seiner Benutzer setzt ist http://www.fabidoo.com/de. In diesem Shop kann sich der Kunde kleine lustige Figuren auswählen und selbst gestalten, d.h. Gestalt und Farben auswählen und sogar das Gesicht wechseln, indem er Fotos einfügt. Fabidoos gibt es in 3 Größen und die Preise halten sich in Grenzen:

  • fabidoo (original) ca. 5 cm Höhe = 19,90 Euro
  • fabidoo mini ca. 4 cm Höhe = 14,90 Euro
  • fabidoo nano ca. 3 cm Höhe = 9,90 Euro

Der Shop ist ganz im Web 2.0-Stil gehalten und baut auch beim Ausbau dieser Geschäftsidee ganz auf den User, der herzlich eingeladen ist, eigene Produktideen einzubringen.

Quelle: http://www.fabidoo.com/de
siehe auch meine anderen Artikel unter der Kategorie 3D Printing http://printfuture.ingridszurowski.de/?cat=12

Organe aus dem 3D-Drucker

Den Sprung von der zweiten in die dritte Dimension haben Drucker bereits genommen – seine Gummiente kann man sich mit 3D-Druckern bereits ausdrucken. Jetzt aber arbeiten Wissenschaftler daran, irgendwann einmal auch menschliches Gewebe oder sogar Organe auf diese Weise herzustellen.

Paul Calvert von der University of Massachusetts Dartmouth hat gängige Tintenstrahldrucker so umfunktioniert, dass er damit Zellen drucken konnte. Die Tintenpatronen lud er mit Zellen; den Papiereinzug ersetzte er durch eine computergesteuerten Plattform, die die Probe unter der Spritzdüse plazierte. Wie Calvert in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins “Science” (Bd. 318, S. 208) berichtet, war er mit Einzellern wie Bakterien oder Hefezellen schon recht erfolgreich. Noch ist die Technik nicht ausgereift, aber Calvert blickt optimistisch in die Zukunft. Wenn es gelinge, den Druckkopf über eine Schicht von Zellen zu manövrieren und die nötigen Stoffe in der richtigen Reihenfolge zu drucken, sollte es möglich sein, dreidimensionale Körpergewebe wie Knochen, Bänder, Knorpel und Augen-Hornhäute zu erzeugen. Um ein funktionierendes Organ zu drucken, müsse man aber erst noch durchschauen, wie die Zellen miteinander kommunizierten.

Da muss ich doch einfach mal wieder das Motto dieses Blogs zitieren: “die Zukunft ist längst da  – sie ist nur noch nicht so weit verbreitet” (William Gibson). Die passende Geschäftsidee: Organ-Print-Shops in jedem Krankenhaus!
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,511220,00.html

3D Desktop-Printing – der Replikator für jedermann

Desktop Factory Printer Prototype

Ein Drucker, der Gegenstände ausspuckt? Das gibt es in der Science-Fiction-Welt von Star Treck und bald auch für 3.600 Dollar in einem US-Webshop. Für 3D-Drucker ist das ein sensationell günstiger Preis, kosten vergleichbare Modelle doch durchaus fünf- bis sechstellige Beträge. Unter dem Begriff Rapid Prototyping gibt es vergleichbare Maschinen schon seit zwei Jahrzehnten. Sie verwandeln am Computer erstellte Modelle in dreidimensionale, anfassbare und anschaubare Gegenstände.  So können Entwicklungsabteilungen überprüfen, ob die Teile ihres Produkts auch wirklich stimming zusammenpassen. Grundlage der 3D-Prints ist ein Kunststoffpuder, dass laut Hersteller sogar günstig sein soll. Zu erhalten ist der 125i genannte Drucker über die Website des Herstellers Desktop Factory  Noch billiger geht´s geht´s mit einer Bastelanleitung aus dem Internet. Unter der Bezeichnung Fab@home gibt es ein Open Source-Projekt, dass sich der Entwicklung eines Selbstbau-3-D-Druckers verschrieben hat. Den soll jeder begabte Bastler selbst zusammensetzen können. Und das Beste daran: Der Eigenbau-Replikator soll sogar mit Schokolade drucken können. Da eröffnen sich doch ungeahnte, wenngleich kalorienreiche, Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,505725,00.html