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Archive for crowdsourcing

Fabbing und Thingiserve – wir drucken uns unsere Welt der Dinge


Ein sehr interessantes Video unseres allseits beliebten elektrischen Reporters, das die aktuellen Entwicklungen im 3D-Printing anschaulich zusammenfasst und darüber hinaus auch die Konsequenzen daraus diskutiert. Wie heißt es so schön am Schluss: die digitale Revolution macht halt auch nicht vor der materiellen Welt halt.

Quelle: Elektrischer Reporter

Montags beim Freitag mitmachen

der-freitag

geht neue Wege im Journalismus. Die Wochenzeitung bezieht die User aktiv ein und findet interessante Wege, web und print miteinander zu verknüpfen. Das neue Konzept ging Mitte Februar mit einem relaunch der website an den Start und soll laut Verleger Jacob Augstein eine “völlig integrierte Medienmarke” hervorbringen. Online- und Printausgabe sind dabei aufs Engste verzahnt. “Das Meinungsmedium”, wie sich der Freitag nun im Untertitel nennt, setzt beim content auf die Leser. Sie sind aufgefordert, Themen und Meinungen beizusteuern. Sie können eigene Blogs gründen und selbst Themen zur Diskussion stellen. Die Redaktion präsentiert dann die spannendsten Beiträge an exponierter Stelle auf der website. Die Blogger avancieren damit zum “Publizisten”. Einige der Beiträge, die Redaktion ubnd Community für wichtig genug halten, wandern auch in die Druckversion des Heftes, wobei die Autoren dann das gleiche Honorar erhalten wie andere freie Mitarbeiter. Und es locken noch weitere Angebote. So können die Beiträge der Lieblingsblogger per RSS-Feed verfolgt werden und registrierte Besucher können sich ihre eigene Startseite bauen, auf der sie Blogs und Artikel ihrer Lieblingsressorts oder -autoren abonnieren. Jeder Autor kann sich eine eigene Seite einrichten und dort seine Texte veröffentlichen. Eine Farbcodierung hilft bei der Orientierung üver die Herkunft der Beiträge: dunkelblau = redaktioneller Beitrag, hellblau = Berichte des Medienpartners “The Guardian”, rot = Texte aus der Community.

Quellen: Page 04.2009 S. 014
http://www.freitag.de/

webook – das neue Crowdsourcing-Projekt des Volksverlags

unter dem Motto: Write, Review, Get Vote, Get Published! hat der Volksverlag ein interessantes Crowdsourcing-Projekt gestartet. Die Internetplattform webook, die vor einem Jahr in Maryland gegründet wurde, setzt konsequent auf die Intelligenz der Massen: egal ob Krimi, Kinderbücher, Kochbücher, Romane, Science-Fiction, Kurzgeschichten oder Gedichte – jegliches Buchprojekt kann hochgeladen werden. Der Autor entscheidet, ob es dann jedem User oder nur einer ausgesuchten Gruppe zugänglich gemacht wird. Ziel ist es, die Arbeit an einem Buch durch die Mitarbeit anderer zu vereinfachen. Liegt die Endfassung vor, kann es den Usern zur Abstimmung vorgelegt werden. Aus den Büchern mit den höchsten Bewertungen wählt ein webook-Team diejenigen aus, die verlegt werden. Die Veröffentlichung ist für die Autoren umsonst und er erhält von jedem verkauften Buch sage und schreibe 50% vom Gewinn. Der Verlag rechnet mit 3-5 Veröffentlichungen pro Jahr und hofft dabei unerkannte Talente zu entdecken.

Quellen: http://www.webook.com/
http://www.mindsharing.de/blog/2008/07/07/der-volksverlag/

Community Pricing für Bücher

Tim O´Reiilly berichtet in seinem  ”TOC4P – Tools of Change for Publishing” über ein interessantes Preismodell der Fa. Logos Bible Software. Der Herausgeber von Software und elektronischen Publikationen für christliche Fortbildung und Studien installiert mit seinem “Pre-Pub program” eine klassische Win-Win-Situation. Und so geht´s: Logos bietet im “Pre-Pub program” eine Reihe von Publikationen  an – die Auswahl richtet sich u.a. nach den Wünschen der User. Die User melden sich für dieses Programm an und platzieren ihre Vorbestellungen sowie den Preis, den sie bereit sind zu zahlen. Die Preiskurve wird veröffentlicht. Überschreitet sie den Punkt, ab dem Logos kostendeckend arbeiten kann, wird das Werk publiziert und die Vorbesteller erhalten den günstigsten Preis, der noch kostendeckend ist. Alle anderen müssen den Preis bezahlen, bei dem Logos den besten Profit macht. Logos selbst erhält im Gegenzug Gewissheit darüber, welche Publikationen kostendeckend produziert werden können und kann sein Geschäft darauf konzentrieren. Insgesamt erinnert das Modell stark an threadless.com. Auch bei threadless bestimmt die Nachfrage die Produktion. Allerdings bietet threadless kein Pricing-Modell wie Logos. Für O´Reilly steht fest: dies ist einer der wichtigsten Trends für Produktion und Preisfindung der kommenden Jahre.

Quellen: http://radar.oreilly.com/publishing/
http://www.logos.com/

PEDIAPRESS: Wikipedia goes print

Wiki-prints on demand – dieser neue Service wird Mitte 2008 auf der Plattform PediaPress.com zur Verfügung stehen. Die User können sich die gewünschten Inhalte selbst zusammenstellen, PediaPress erzeugt daraus die Druckvorlage und der Book-on-Demand-Dienstleister InstaBook wird den Druck übernehmen.

“Die Durckvorlagen werden automatisch aus einer zeitlich leicht verzögerten Kopie der Wikipedia erzeugt. Anders als bei den Wikireadern, die inhaltlich überarbeitete Inhalte in einem manuell optimierten Layout enthalten, kann es bei PediaPress also durchaus zu falschen Formatierungen kommen. Es empfiehlt sich also, die Druckvorlage vor dem Druck selbst zu prüfen. Bücher, die 400 Seiten übersteigen, werden in mehrere Bände aufgespalten.

Die Preise für diese individuellen Druckausgaben der Wikipedia richten sich – wie bei Books-on-Demand üblich – nach der Zahl der Seiten, beginnen aber bei rund 5,- Euro. Wem das Buch letztendlich nicht gefällt, soll es innerhalb von 30 Tagen zurückgeben können, verspricht brainbot auf PediaPress.com.

Jedes erstellte Buch kann zudem über PediaPress publiziert werden und ist dann 10 Prozent günstiger zu haben. Wird solch ein Buch verkauft, erhält der Ersteller des Buches oder alternativ die Wikimedia Foundation einen Teil der Erlöse. (ji) ”

Entwickelt wird die zugrunde liegende Technologie als open source software unter Federführung von PediaPress von der Mainzer brainbot technologies AG in Partnerschaft mit der Wikimedia Foundation, dem Open Society Institute (www.soros.org) and the Commonwealth of Learning (www.col.org)

Quellen:
http://www.golem.de/0607/46545.html
http://wikimediafoundation.org/wiki/Wikis_Go_Printable
http://www.iheartprint.com/