wie das boersenblatt berichtet, waren die E-Book-Verkäufe in den USA noch nie so hoch wie jetzt. Laut dem Branchenverband Association of American Publishers (AAP) lag der Umsatz der US-Verlage im Juli bei 40,8 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Verkäufe von E-Books um 150,2 Prozent zu. Damit wuchst der E-Book-Markt in den USA im Jahresvergleich um 191 Prozent.
Angesichts des Preisverfalls der Chips für die Ansteuerung der E-Paper-Displays ist es für den Chef der Axel Springer AG nur eine Frage der Zeit, bis die Verlage den Druck ihrer Produkte einstellen. E-Paper könnten gar zum Wegwerfartikel werden – so Mathias Döpfner jüngst auf der Marketing-Messe dmexco. Für ihn steht fest:
“Tablets und Smartphones sind die Zeitungen der Zukunft”
Döpfner unterstrich seine These noch durch weitere Argumente: während die Reichweite der Printprodukte in etwa stabil ist, wächst die Reichweite der digitalen Angebote radikal. Über Printprodukte erreichen die Verlage ihre Leser nur einmal am Tag – Digitalprodukte dagegen begleiten die Menschen heute in jeder Lebenssituation. Diese höheren Reichweiten seien natürlich auch ideale Voraussetzung für den Ausbau des Werbegeschäfts.
Body-Modification spielt aktuell eine große Rolle. E-Ink-Tattoos bieten hier völlig neue Möglichkeiten, Informationen und Bilder direkt unter die Haut zu drucken. Gut – die Technik ist noch nicht ausgereift, aber Philipps demonstriert in diesem Video schon mal eine interessante Konzeptstudie.