Point & Click – 2D-Barcodes vernetzen die physikalische mit der digitalen Welt
Autohersteller gehen gerne ungewöhnliche und innovative Wege, um neue Kunden zu gewinnen. So hat Audi kürzlich in dem französchen Magazin “fs” mit einer ungewöhnlichen Anzeige geworben. Der Leser konnte die Handy-Kamera auf einen Code in der Anzeige richten und wurde daraufhin auf Knopfdruck mit einer Webseite verbunden, auf der ein Video den Wagen in Aktion zeigt.
Ein weiteres Beispiel: die englische Zeitung News of the World druckt 2D-Barcodes im Sportteil ab. Die Leser werden per Handy-Kamera automatisch mit Websites verbunden, auf denen die sportlichen Highlights zu sehen sind.
Möglich ist dies durch den Einsatz von 2D-Barcodes und die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos. Reiseveranstalter können von der Anzeige direkt auf ihre Buchungsseite linken. In Japan ist bereits so gut wie jedes Werbeplakat an Bushaltestellen mit 2D-Cdes ausgerüstet. Der Hit in Japan und Südkorea sind 2D-Visitenkarten, die man z.B. auch in den Kontaktdaten von Flickr findet. Digitale Ticketsysteme sind ein weiteres Einsatzgebiet. Der Veranstalter sendet dem Käufer einen individuellen Code zu und der schiebt das Handy dann beim Einlaß nur noch über einen Barcode-Leser.
Mit 2D-Barcodes wird zum ersten Mal eine Verbindung zwischen der physikalischen und der digitalen Welt geschaffen (Stichwort: PWC Physical World Connection) - ein Trend, mit dem sich die Druckindustrie rechtzeitig befassen sollte.
Quelle: Zukunftsletter August 2007 http://www.zukunftsletter.de

