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Archive for media trends

Zeitschriften-Nutzung bleibt trotz Internet auf konstant hohem Niveau

agma, die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V., hat heute die Reichweiten der ma 2012 Pressemedien I veröffentlicht. Danach ist die Zeitschriften-Nutzung trotz Internet nach wie vor auf konstant hohem Niveau und hat sich gegenüber dem Vorjahr so gut wie gar nicht verändert. M.a.W. 92,7 Prozent der über 14-Jährigen und damit rund 65,2 Millionen Leser in dieser Gesamtzielgruppe lesen Magazine. Ein erstaunliches Ergebnis

Quelle: agma

Aliqua Naturkosmetik eröffnet Wall-Shops in elf Städten

Aliqua, eine von Norddeutschlands führendem Drogeriemarktunternehmen Budnikowsky entwickelte Naturkosmetik-Marke setzt ebenfalls auf Web-Shopping 3.0. Über QR-Codes werden Aliqua-Plakate zu Naturkosmetik-Boutiquen. In S- und U-Bahnhöfen ausgewählter Städte wie Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Augsburg, Nürnberg, Würzburg und Ulm hängen seit Neuestem Quick-Response-Plakate in der Optik eines Ladengeschäfts. Über Handys lassen sich die Produkte direkt auswählen und bestellen, ohne einen Shop betreten zu müssen. Man kann sagen: jedes Plakat eröffnet eine neue Filiale. Die Resonanz ist positiv, vermeldet das Unternehmen

Quelle: die Anzeige

 

Plakat als mobile Shop

Shopgate, Anbieter von Mobile Shopping Lösungen, macht Plakate zu virtual Stores. Dazu werden auf Plakaten in hoch frequentierten Passagen wie U-Bahn-Stationen oder Bahnhöfen Produktregale des stationären Handels abbgebildet – ein Klick auf den QR-Code neben dem gewünschten Produkt genügt und schon ist der Einkauf erledigt, ohne dass man sich erst mühsam zum Shop begeben muss – sozusagen “Shopping im Vorbeigehen” oder “Shopping on the Go”. In Korea setzt der Retailer Tesco diese Interaktivierung von Print bereits erfolgreich um, Shopgate will dieses Verfahren nun auch in Europa massentauglich machen.
Quelle: internetworld business

Quelle internetworld business

weinende Rechnung

kurz nachdem die Rechnung aus dem Umschlag genommen wurde, weint sie herzzerreissend wie ein Baby. Da kann wohl kein Empfänger mehr widerstehen und wird die Rechnung umgehend und ohne zu zögern begleichen. Die weinende Rechnung wird von der belgischen Firma Ikki angeboten und kostet 2,50 Euro pro Stück.

Espresso Book Machine bald im Direktvertrieb von Xerox

wie The Seybold Report berichtet, wird die Espresso Book Machine bald im Direktvertrieb von Xerox selbst vertrieben.

Die Espresso Book Machine , um die es in letzter Zeit etwa ruhig geworden ist, könnte durch das Book-On-Demand-Verfahren im Handel eine profitable Nische bedienen. Der Harvard Book Store setzt bereits erfolgreich auf dieses Prinzip und hat die mit Xerox-Technik ausgestattete Maschine mit Google-Anbindung aufgebaut.

Die Inhaber Jeff Mayersohn und seine Frau Linda Seamonson stellen fest, dass mit dieser Maschine ganz neue Veranstaltungsformate und unbekannte Bücher angeboten werden. Viele Kunden nutzen den Service begeistert, obwohl sie ja die meisten Bücher auch kostenlos bei Google herunterladen könnten. So haben Kunden perfekt gebundene Kopien antiquarischer Bücher gedruckt, die bislang unerschwinglich waren. Rund 75% der rund 1500 Bücher, die der Harvard Book Store im Monat druckt, sind allerdings aus Eigenverlag.  Wie Jeff Mayersohn berichtet, hat die Maschine auch jungen, neuen Autoren die Gelegenheit geboten, sich ihre Werke gedruckt anzusehen und aus diesen vor einem Publikum vorzulesen. So hat der Book Store auch Kurzgeschichten-Wettbewerbe veranstaltet, bei dem mehrere hundert Einsendungen eingingen. Die besten wurden ausgewählt und in einem kleinen Buch mit dem Titel “Microchondria” gedruckt. Das wiederum gab den Gewinnern die Möglichkeit, ihre Geschichten vor einem hundertköpfigen Publikum zu lesen – eine schöne Idee! Natürlich werden viele der Bücher als E-Books angeboten aber der Reiz des Papiers ist ungebrochen. Jeff Meyersohn dazu:

Wenn man die Freude in ihren Gesichtern sieht, kommt man unvermeidlich zu dem Schluss, dass wir noch immer die Erfahrung des gedruckten Wortes schätzen, die für die Ewigkeit auf den Seiten eines Buches bewahrt wird

und hier zeigt der New Yorker Buchhändler McNally Jackson die Espresso Book Machine in Aktion

Quelle: Seybold-Report und Buchreport

Google verwendet Adobes eBook DRM

Google und Adobe kooperieren. Anfang Dezember berichtete Adobe®, dass Googel den Adobe® Content Server 4 für die Rechteverwaltung seiner eBooks verwenden wird. Damit ist der Adobe® Content Server die meist verwendete Lösung für das Digital Rights Management (DRM). Als echte crossmedia-Plattform ermöglicht es der Server, eBooks zu kaufen oder zu leihen. Mit Hilfe des Adobe® Reader® Mobile Software Development Kits (SDK) und mehr als 85 Geräten und Applikationen können die Kunden geschützte eBooks von Google eBooks im PDF- oder EPUB-Format runterladen und lesen. Mit der Adobe Digital Edition, einer freien Software, können die Kunden ihre Google eBooks auf ihren netbooks, desktops oder tablets wie z.B. dem iPad lesen und verwalten. David Burkett, Adobe´s Vizepräsident und Manager Creative Solutions Business dazu:

“We are excited about Google joining the largest ecosystem of content distributors that believe in giving consumers the freedom to read ebooks across platforms and device types,” … “Adobe is helping publishers navigate a rapidly changing media landscape, where new devices are opening up new business opportunities to distribute unique content.”

Quelle: Adobe®

It´s a book – can it tweed?

Daily: neue Tageszeitung nur für Tablet-PCs

Das ist neu: eine Tageszeitung, die weder im Internet noch in gedruckter Form erscheinen wird, sondern ausschließlich auf Tablet-PCs wie dem iPad und ähnlichen Geräten. Steve Jobs und Rupert Murdoch beabsichtigen, eine solche Tageszeitung herauszubringen. Sie soll “Daily” heißen, 99 Cent pro Woche kosten und Anfang Januar 2011 erscheinen. Laut Murdoch arbeiten bereits 100 Journalisten an dem Projekt. Das Projekt richtet sich insbesondere gegen Google, das durch Inhalte der Medienkonzerne groß geworden ist. Jobs und Murdoch setzen dem einen neuen Vertriebsweg entgegen, in dem Inhalte auch im digitalen Zeitalter kostenpflichtig vertrieben werden und das über die größte geschlossene Vertriebsplattform (iTunes), die es derzeit gibt.

Quelle: Handelsblatt

Amazon erhöht die Umsatzbeteiligung für Verlage bei digitalem Content

Amazon hat die Umsatzbeteiligung für Verlage neu festgelegt, die ihre Zeitungen und Zeitschriften über Kindle oder andere eReader anbieten. Die Verlage erhalten jetzt 70 Prozent der Einnahmen, die Amazon über den Vertrieb ihrer Inhalte für den Kindle oder andere eReader erzielt. Bislang war die Erlösverteilung umgekehrt. Amazon behielt 70 Prozent der Erlöse ein. Die neue Umsatzverteilung tritt ab 1.12.2010 in Kraft. Gleichzeitig kündigt Amazon ein Publishing-Tool an, das den Verlegern das Hinzufügen von Magazinen zum Kindle Store erleichtern soll
Quelle: internetworld

Social Printshop



wie man die aktuellen Entwicklungen im Internet für mögliche Synergien zwischen Online und Print nutzt und daraus ein cleveres Geschäftsmodell bastelt, zeigt der Social Printshop (bis vor kurzem noch Facebook Printshop). Hier kann man zum Beispiel ein Poster mit Bildern von all seinen Facebook-Freunden drucken oder auch ein Poster mit allen Bildern aus dem eigenen tumblr Foto-Archiv. Die Vernetzung zu twitter, flickr, forusquare etc. ist bereits in Planung und dabei soll dann auch die Produktpalette ausgedehnt werden. Auch Spezial-Projekte werden umgesetzt. So hat z.B. Mashable eine Tapete mit Bildern seiner über 500.000 Fans drucken lassen – eine schöne Marketing-Idee.
Benjamin Lotan kann man wirklich nur zu dieser grandiosen Idee gratulieren: Hut ab – da ist einer mal mit offenen Augen durch die Welt gegangen!
Quelle: Social Printshop

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