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Archive for print 2.0

weinende Rechnung

kurz nachdem die Rechnung aus dem Umschlag genommen wurde, weint sie herzzerreissend wie ein Baby. Da kann wohl kein Empfänger mehr widerstehen und wird die Rechnung umgehend und ohne zu zögern begleichen. Die weinende Rechnung wird von der belgischen Firma Ikki angeboten und kostet 2,50 Euro pro Stück.

Espresso Book Machine bald im Direktvertrieb von Xerox

wie The Seybold Report berichtet, wird die Espresso Book Machine bald im Direktvertrieb von Xerox selbst vertrieben.

Die Espresso Book Machine , um die es in letzter Zeit etwa ruhig geworden ist, könnte durch das Book-On-Demand-Verfahren im Handel eine profitable Nische bedienen. Der Harvard Book Store setzt bereits erfolgreich auf dieses Prinzip und hat die mit Xerox-Technik ausgestattete Maschine mit Google-Anbindung aufgebaut.

Die Inhaber Jeff Mayersohn und seine Frau Linda Seamonson stellen fest, dass mit dieser Maschine ganz neue Veranstaltungsformate und unbekannte Bücher angeboten werden. Viele Kunden nutzen den Service begeistert, obwohl sie ja die meisten Bücher auch kostenlos bei Google herunterladen könnten. So haben Kunden perfekt gebundene Kopien antiquarischer Bücher gedruckt, die bislang unerschwinglich waren. Rund 75% der rund 1500 Bücher, die der Harvard Book Store im Monat druckt, sind allerdings aus Eigenverlag.  Wie Jeff Mayersohn berichtet, hat die Maschine auch jungen, neuen Autoren die Gelegenheit geboten, sich ihre Werke gedruckt anzusehen und aus diesen vor einem Publikum vorzulesen. So hat der Book Store auch Kurzgeschichten-Wettbewerbe veranstaltet, bei dem mehrere hundert Einsendungen eingingen. Die besten wurden ausgewählt und in einem kleinen Buch mit dem Titel “Microchondria” gedruckt. Das wiederum gab den Gewinnern die Möglichkeit, ihre Geschichten vor einem hundertköpfigen Publikum zu lesen – eine schöne Idee! Natürlich werden viele der Bücher als E-Books angeboten aber der Reiz des Papiers ist ungebrochen. Jeff Meyersohn dazu:

Wenn man die Freude in ihren Gesichtern sieht, kommt man unvermeidlich zu dem Schluss, dass wir noch immer die Erfahrung des gedruckten Wortes schätzen, die für die Ewigkeit auf den Seiten eines Buches bewahrt wird

und hier zeigt der New Yorker Buchhändler McNally Jackson die Espresso Book Machine in Aktion

Quelle: Seybold-Report und Buchreport

Daily: neue Tageszeitung nur für Tablet-PCs

Das ist neu: eine Tageszeitung, die weder im Internet noch in gedruckter Form erscheinen wird, sondern ausschließlich auf Tablet-PCs wie dem iPad und ähnlichen Geräten. Steve Jobs und Rupert Murdoch beabsichtigen, eine solche Tageszeitung herauszubringen. Sie soll “Daily” heißen, 99 Cent pro Woche kosten und Anfang Januar 2011 erscheinen. Laut Murdoch arbeiten bereits 100 Journalisten an dem Projekt. Das Projekt richtet sich insbesondere gegen Google, das durch Inhalte der Medienkonzerne groß geworden ist. Jobs und Murdoch setzen dem einen neuen Vertriebsweg entgegen, in dem Inhalte auch im digitalen Zeitalter kostenpflichtig vertrieben werden und das über die größte geschlossene Vertriebsplattform (iTunes), die es derzeit gibt.

Quelle: Handelsblatt

Amazon erhöht die Umsatzbeteiligung für Verlage bei digitalem Content

Amazon hat die Umsatzbeteiligung für Verlage neu festgelegt, die ihre Zeitungen und Zeitschriften über Kindle oder andere eReader anbieten. Die Verlage erhalten jetzt 70 Prozent der Einnahmen, die Amazon über den Vertrieb ihrer Inhalte für den Kindle oder andere eReader erzielt. Bislang war die Erlösverteilung umgekehrt. Amazon behielt 70 Prozent der Erlöse ein. Die neue Umsatzverteilung tritt ab 1.12.2010 in Kraft. Gleichzeitig kündigt Amazon ein Publishing-Tool an, das den Verlegern das Hinzufügen von Magazinen zum Kindle Store erleichtern soll
Quelle: internetworld

Social Printshop



wie man die aktuellen Entwicklungen im Internet für mögliche Synergien zwischen Online und Print nutzt und daraus ein cleveres Geschäftsmodell bastelt, zeigt der Social Printshop (bis vor kurzem noch Facebook Printshop). Hier kann man zum Beispiel ein Poster mit Bildern von all seinen Facebook-Freunden drucken oder auch ein Poster mit allen Bildern aus dem eigenen tumblr Foto-Archiv. Die Vernetzung zu twitter, flickr, forusquare etc. ist bereits in Planung und dabei soll dann auch die Produktpalette ausgedehnt werden. Auch Spezial-Projekte werden umgesetzt. So hat z.B. Mashable eine Tapete mit Bildern seiner über 500.000 Fans drucken lassen – eine schöne Marketing-Idee.
Benjamin Lotan kann man wirklich nur zu dieser grandiosen Idee gratulieren: Hut ab – da ist einer mal mit offenen Augen durch die Welt gegangen!
Quelle: Social Printshop

Paperlinks – Print als Hyperlink

seit Beginn des Monats gibt es ein neues App im iTunes-Store, mit dem man Einladungskarten oder Ankündigungskarten mit QR-Codes versehen kann, der dann auf eine selbst erstellte pURLs mit Fotos, Videos und Event-Informationen verlinkt – ein schönes Beispiel dafür, wie Print als Hyperlink genutzt werden kann.

A Paperlinked World from Paperlinks on Vimeo.

Quelle: GIGAOM

Wall Street Journal und Foursquare kooperieren

Location Based Services oder Geolocation Services gewinnen auch und gerade im Bereich von Lokalzeitungen immer mehr Bedeutung. Da ist es nur konsequent, dass das Wall Street Journal nun mit Foursquare kooperiert und damit ein völlig neues Vertriebskonzept begründet. User, die sich während des Check-Ins in ein New Yorker Hotel gleich auch noch bei Foursquare registrieren, erhalten handverlesene Informationen über Szene-Bars oder Kunstausstellungen.

Quelle: printwirkt

Zeitungsabos bald auch als Apps

wie allgemein bekannt sieht Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner in Tablets wie dem iPad die Zeitung der Zukunft und er wird mal wieder recht haben. Bislang allerdings verwehrte Apple den Verlegern den direkten Kontakt zu seinen Kunden. Das soll sich nun ändern. Apple wird demnächst ein Abo-Modell für Zeitschriften und Zeitungen anbieten und die Verlage dürfen dann direkt mit den App-Käufern in Kontakt treten. Im Gegenzug dazu fließen 30 Prozent der Einnahmen und 40 Prozent der Werbe-Einnahmen an Apple – was für ein Geschäft!
Quelle: justapps

Nichts als Schaum

auf der IFA Berlin schickt dieser innovative Schaum-Drucker fluffig-leichte Buchstaben in die Luft

Google Cloud Print – die Zukunft des Druckens?

Google kündigt mit Google Cloud Print einen neuen Dienst an, der das Drucken aus Chrome OS heraus radikal vereinfachen soll, weil er ohne installierte Druckertreiber auskommt. Damit löst Google ein wichtiges Problem von Chrome OS, denn das System lässt die Installation von Treibern gar nicht zu, aber natürlich wollen die Anwender aus jeder Web-App heraus Dokumente und Inhalte drucken. Bei Google Cloud Print sendet jede Applikation den Druckauftrag in die Cloud – ein Druckdienst in der Cloud nimmt die Druckjobs entgegen und schickt sie ebenfalls über das Internet an den richtigen Drucker. Der Drucker wird hier also nicht mehr lokal angeschlossen sondern benötigt eine Verbindung ins Internet. Das setzt spezielle Drucker voraus, die Google als “Cloud Aware Printer” bezeichnet. Die müssen allerdings erst noch entwickelt werden. Alternativ sollen aber auch traditionelle Drucker weiterverwendet werden können. Über Proxy-Server, die der Browser Chrome nutzt, sollen diese Drucker künftig Druckaufträge über das Internet empfangen können.
Quellen: PC Welt,

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