msp druck und medien zeigt, wie man die virtuelle Welt mit der realen verbindet. Mit seinem neuen iPhone App POSTIT kann man ganz einfach aufgenommene Bilder, individuelle Texte und tolle Grafikeffekte wie Rahmen und Icons auf einer Postkarte platzieren und versenden. msp druckt und versendet – alles lästige Drumherum wie Karte kaufen, Briefmarke kaufen oder Briefkasten suchen entfällt. Damit trifft das App die Bedürfnisse der Verbraucher, bringt einen echten Mehrwert und da es obendrein noch cool gemacht ist, könnte sich das fast schon ausgestorbene Versenden von Postkarten zum Kult entwickeln. Entscheidend dafür ist sicherlich die Marketing-Strategie von msp – ich bin gespannt!
Volora Retail, der Martführer im deutschen Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel führte bereits 2008 einen Print on Demand Service für Zeitungen ein. Auswählen, drucken, mitnehmen: In kürzester Zeit können Kunden in ausgesuchten k presse + buch Filiale ihr persönliches Exemplar ihrer individuellen Wunschzeitung druckfrisch und tagesaktuell mit auf die Reise nehmen. Dank der neuen Serviceleistung stehen den Kunden mehr als 950 internationale Zeitungstitel aus über 80 Ländern tagesaktuell zur Verfügung. Der Großteil der Titel war bisher auf dem deutschen Markt kaum erhältlich, einige weitere erst mit einem oder sogar mit mehreren Tagen Verzögerung. Diese neueste Entwicklung im Print-Bereich ist inzwischen an vier Standorten vertreten – weitere sollen noch dieses Jahr folgen.
Quelle: valoraretail
Man wagt es ja kaum mehr zu sagen, so eine Binse ist es: immer mehr Content verlagert sich ins Netz! Mit PaperC tritt eine neue Plattform auf den Markt, die gerne als virtueller Copyshop für Fachbücher bezeichnet wird und über die man
Fachbücher kostenlos lesen kann
Seiten herunterladen und ausdrucken kann
Textstellen kopieren und zitieren
eigene Notizen anfügen und online verwalten kann
Die Idee, Fachbücher zu digitalisieren und online anzubieten, hat den drei Gründern des Start-Ups jüngst den Titel “Startup des Jahres” beschert. Das Konzept wird auch mit Hilfe der Nutzer stets weiterentwickelt. Das erklärte Ziel von PrintC ist es, auf diesem Gebiet Weltmarktführer zu werden. Einige angesehene Kapitalgeber und Business Angesl wie den Berliner Entrepreneurship-Professor Günter Faltin haben sie als Unterstützer bereits gewinnen können.
RR Donnelley – börsennotierter Anbieter integrierter Kommunikationslösungen und Global Player – bietet seinen Kunden jetzt ein iPhone App an, mit denen sie mobilen Zugang zu ihrem Printshop erhalten. Dort können sie individualisierte Geschäftsdokumente bestellen. Ziel des Konzerns ist es, den mobilen Zugang zu ihren Printshop-Lösungen weiter auszubauen. So ist dieses iPhone App auch nur das erste in einer ganzen Reihe weiterer, die demnächst erscheinen sollen. Ken O´Brien, Chief Information Officer stellt fest, dass diese Apps Teil einer Gesamtstrategie sind, in der RR Donnelly seine Position als MultiChannel-Anbieter weiter ausbauen wird.
Das App findet man im iTunes Store unter dem Stichwort “Socrates” oder “RR Donnelly”
und damit sind wir auch gleich beim Mitbewerber von UPS. FedEx hat seinem Online-Print-Portal ein umfassendes Relaunch verpasst und dabei auch gleich den Namen von FedEx Kinko auf das aussagekräftigere FedEx Office geändert. Ich muss sagen, in Sachen Usability und Funktionen steht das Portal dem UPS-Store keineswegs nach – im Gegenteil: das macht alles einen sehr aufgeräumten und benutzerfreundlichen Eindruck.
Nach Jahrzehnten des Ringens um die Vorherrschaft in der USA-Schiffahrtsindustrie wenden sich die beiden Kontrahenten United Parcel Service Inc. und FedEx Corp einem neuen Feld zu: der wachsenden Welt des Online-Drucks. Im September 2009 startet UPS ein ehrgeiziges Projekt: UPS errichtet laut eigenen Aussagen mit über 4.400 Filialen das größte Online Printing Network der Nation. Diese Größe erreicht selbst die FedEx-Lösung Kinko – jetzt FedEx Office nicht. Die UPS-Lösung ermöglicht die Abwicklung von Printproduktionen on the fly von jedem Computer der Welt aus ganz einfach über ein Online- Portal. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern hat UPS laut eigenen Aussagen großen Wert auf die Bedienerfreundlichkeit des Stores gelegt. Der User kann Dateien hochladen, die Print-Optionen wie Papier, Bindung, Umschlag etc. wählen, erhält schließlich eine Vorschau seines Produkts und bestellt per Knopfdruck. Gedruckt wird dann am Ort seiner Wahl. Neue Dienstleistungen wei Großformat-Druck für Banner und Poster und die Integration von Versand-Funktionen sind in Planung.
Quelle: whattheythink.com
in Kooperationmit On Demand Books plant Google den nächsten Streich im Buchgeschäft: ca. zwei Millionen urheberrechtsfreie Bücher sollen künftig mit dem Partner On Demand Books auf der Espresso Book Machine gedruckt werden. Bisher sind die Bücher bei Google nur in digitaler Form zugänglich. Mit der Espresso Machine sollen Kunden die Möglichkeit erhalten, alte Bücher in den Händen zu halten, die seit Jahren nicht mehr gedruckt werden. Die fertigen Bücher sollen rund acht Dollar kosten wobei ein Dollar an Google gehe und ein weiterer an Books on Demand. Der Druck selbst wird ca. drei Dollar kosten. Google beabsichtigt, die Einnahmen einem zu gründenden Fond für die Unterstützung von Digitalisierung zu sprenden. On Demand Books betreibt ca. 16 Buchdruckmaschinen in Buchhandlungen, Bibliotheken und anderen Orten und plant in den nächsten Jahren weitere 34 Maschinen in Betrieb zu nehmen. Die Espresso Book Machine kann Bücher mit 300 Seiten inklusive Umschlag in fünf Minuten ausdrucken und kostet rund 100.000 Dollar
Quelle: boerseblatt
Ach – die Zukunft ist auch nicht mehr, was sie mal war – so und nicht anders lassen sich wohl die Reaktionen auf die jüngsten Versuche umschreiben, Videos in Print zu integrieren. CBS kündigte an, die September-Ausgabe der Entertainment Weekly mit einem Video-Ad auszustatten. Das Video zeigt eine Werbung für Pepsi Max Soda. Technisch basiert das Marketing-Experiment auf einer patentierten Technologie von Americhip und nennt sich Video in Print.
Video-in-PrintTM is the first ever digital print technology that delivers true video in print and allows consumers to download content from the Web directly into their print media.
Der Screen hat eine Auflösung von 320 x 240 px – die Batterien halten ca. 60-70 Minuten und können per USB wieder aufgeladen werden – aber wer will das schon? Überhaupt wird der Sinn einer solchen Entwicklung bezweifelt:
- das Ad ist laut und lässt sich nicht mal eben in der Lautstärke runterregeln – das wird den Sitznachbarn in der Bahn freuen
- überhaupt wirkt es angesichts der Möglichkeiten von iPhone und Co. eher wie ein unbeholfener Versuch, das Medium Print doch noch irgendwie zu retten
- die Schäden für die Umwelt sind bei einem solchen Wegwerfprodukt enorm – der ököologische Rucksack des Produkts dürfte wohl allen aktuellen Wünschen nach nachhaltiger umweltfreundlicher Produktion und Entsorgung arg widersprechen
…und so haben “Multimediale Zeitungen” in Science-Fiction-Romanen zwar oft eine tragende Rolle gespielt – nur diese Art hier scheint keinen sonderlich zu interessieren, oder?
Quelle: Werbeblogger
“Geotag, Print & Share” – das ist das Motto von locr. Locr versteht sich selbst als revolutionäre Geotagging Foto-Community. In Zusammenarbeit mit Europas führendem Foto-Dienstleister CeWe Color aus Oldenburg hat locr die CeWe-Fotobuch-Software mit Geotagging-Funktionen ausgestattet. Wer bislang sein Fotoalbum mit Landkarten oder Ortsinformationen bereichern wollte, musste diese Informationen erst mühselig aus verschiedenen Quellen zusammentragen. locr integriert hochwertige digitale Landkarten oder Satellitenbilder automatisch. Möglich wird dies durch Geotagging. d.h. die Ergänzung der hochgeladenen Fotos durch Ortsangaben. Am komfortabelsten geht dies natürlich über Handys oder Smartphones mit ingegrierten GPS-Empfängern. iPhone-Besitzer können mithilfe des kostenlosen Apps “locrUploader” ihre Bilder automatisch mit der aktuellen Position verknüpfen lassen. Wem diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, der kann den Aufnahmepunkt über Google-Karten immer noch manuell hinzufügen. Aber locr bietet noch mehr: auch die automatische Integration von Informationen zu Motiv und Aufnahmeort z.B. aus Wikipedia ist möglich.
Das Fotobuch kann individuell gestaltet werden. Der Benutzer kann Hintergründe und Seiten-Layout auswählen sowie Schriftgröße und -art bestimmen. Die Browser-basierte Lösung erfordert keine Installation von zusätzlicher Software. Das fertige Fotobuch kommt dann per Post nach Hause.