home mail me! RSS-Feed

Archive for social media

Social Printshop



wie man die aktuellen Entwicklungen im Internet für mögliche Synergien zwischen Online und Print nutzt und daraus ein cleveres Geschäftsmodell bastelt, zeigt der Social Printshop (bis vor kurzem noch Facebook Printshop). Hier kann man zum Beispiel ein Poster mit Bildern von all seinen Facebook-Freunden drucken oder auch ein Poster mit allen Bildern aus dem eigenen tumblr Foto-Archiv. Die Vernetzung zu twitter, flickr, forusquare etc. ist bereits in Planung und dabei soll dann auch die Produktpalette ausgedehnt werden. Auch Spezial-Projekte werden umgesetzt. So hat z.B. Mashable eine Tapete mit Bildern seiner über 500.000 Fans drucken lassen – eine schöne Marketing-Idee.
Benjamin Lotan kann man wirklich nur zu dieser grandiosen Idee gratulieren: Hut ab – da ist einer mal mit offenen Augen durch die Welt gegangen!
Quelle: Social Printshop

Flipboard – eine kleine Medienrevolution?

OK – das Thema geistert schon einige Zeit durch das Netz. Gerade deshalb will ich es hier mal aufgreifen. Der Spiegel bezeichnet es als kleine Medienrevolution: das kostenlose iPad-App Flipboard. Das Programm mixt Leseempfehlungen von Facebook- und Twitter-Freunden, Artikel aus Blogs und Internetseiten zu einem ganz persönlichen, sehr schick gestaltetem digitalen und Magazin zusammen. Zum Launch im Juli herrschte in Medien und Blogosphäre eine solche Begeisterung, dass die Server von Flipboard zeitweise zusammenbrachen. Natürlich ist dieser Ansatz nicht völlig neu. Twittertim.es oder Meehiv.com bieten schon länger personalisierte Medienangebote aus sozialen Netzwerken und Nutzerinteressen an. Außerdem gibt es auch schon Apps, die RSS-Feeds zu einer personalisierten Zeitung zusammenfügen. Aber so intuitiv und optisch überaus ansprechend gestaltet wie Flipboard ist das den anderen Diensten nicht gelungen. Der Spiegel dazu:

Flipboard ist der erste Blick in eine multimediale Zukunft, deren Grundlage Twitter, Facebook und Co. geschaffen haben – das Weitererzähl-Web, dess endgültige Form zumindest bisher im Dunkeln lag.

Finanzieren soll sich das Angebot durch Werbung, die zwischen den automatisch gelayouteten Seiten erscheinen soll. Da die Inhalte nicht über RSS-Feeds bezogen werden,  sondern von den Originalwebseiten gerendert werden, müssen sich die Macher des Social-Network-Magazins erstmal mit rechtlichen Problemen um Urheber- und Nutzungsrechte herumschlagen.

Quelle: Spiegel

readboox – der erste eBook-Shop auf Facebook

E-Book-Shops sind der neue Trend und schießen wie Pilze aus dem Boden. Da wundert es nicht, dass passend zur Leipziger Buchmesse mit Readboox ein erster E-Book-Shop auf Facebook an den Start gegangen ist. Wie der Branchenverband Bitkom meldet, planen dieses Jahr immerhin 2,9 Millionen Deutsche den Kauf eines E-Books und das sind 32 Prozent mehr als im Vorjahr – von solchen Steigerungsraten kann unsere Branche ja nur träumen. Wie Achim Berg, der Vizepräsident des Verbandes prognostiziert, wird sich das digitale Buch besonders im Bereich der Fachliteratur durchsetzen, denn dort geht es vor allem um Recherche und das ist genau der Bereich, in dem elelktronische Bücher ihre Stärken ausspielen. Bei Libri allerdings stehen Romane und Krimis ganz oben in den E-Book-Charts – hier bleibt abzuwarten, wie sich der Markt entwickelt.

Quelle internetworld