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Archive for web-to-print

Google druckt Bücher on Demand

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in Kooperationmit On Demand Books plant Google den nächsten Streich im Buchgeschäft: ca. zwei Millionen urheberrechtsfreie Bücher sollen künftig mit dem Partner On Demand Books auf der Espresso Book Machine gedruckt werden. Bisher sind die Bücher bei Google nur in digitaler Form zugänglich. Mit der Espresso Machine sollen Kunden die Möglichkeit erhalten, alte Bücher in den Händen zu halten, die seit Jahren nicht mehr gedruckt werden. Die fertigen Bücher sollen rund acht Dollar kosten wobei ein Dollar an Google gehe und ein weiterer an Books on Demand. Der Druck selbst wird ca. drei Dollar kosten. Google beabsichtigt, die Einnahmen einem zu gründenden Fond für die Unterstützung von Digitalisierung zu sprenden. On Demand Books betreibt ca. 16 Buchdruckmaschinen in Buchhandlungen, Bibliotheken und anderen Orten und plant in den nächsten Jahren weitere 34 Maschinen in Betrieb zu nehmen. Die Espresso Book Machine kann Bücher mit 300 Seiten inklusive Umschlag in fünf Minuten ausdrucken und kostet rund 100.000 Dollar
Quelle: boerseblatt

Montags beim Freitag mitmachen

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geht neue Wege im Journalismus. Die Wochenzeitung bezieht die User aktiv ein und findet interessante Wege, web und print miteinander zu verknüpfen. Das neue Konzept ging Mitte Februar mit einem relaunch der website an den Start und soll laut Verleger Jacob Augstein eine “völlig integrierte Medienmarke” hervorbringen. Online- und Printausgabe sind dabei aufs Engste verzahnt. “Das Meinungsmedium”, wie sich der Freitag nun im Untertitel nennt, setzt beim content auf die Leser. Sie sind aufgefordert, Themen und Meinungen beizusteuern. Sie können eigene Blogs gründen und selbst Themen zur Diskussion stellen. Die Redaktion präsentiert dann die spannendsten Beiträge an exponierter Stelle auf der website. Die Blogger avancieren damit zum “Publizisten”. Einige der Beiträge, die Redaktion ubnd Community für wichtig genug halten, wandern auch in die Druckversion des Heftes, wobei die Autoren dann das gleiche Honorar erhalten wie andere freie Mitarbeiter. Und es locken noch weitere Angebote. So können die Beiträge der Lieblingsblogger per RSS-Feed verfolgt werden und registrierte Besucher können sich ihre eigene Startseite bauen, auf der sie Blogs und Artikel ihrer Lieblingsressorts oder -autoren abonnieren. Jeder Autor kann sich eine eigene Seite einrichten und dort seine Texte veröffentlichen. Eine Farbcodierung hilft bei der Orientierung üver die Herkunft der Beiträge: dunkelblau = redaktioneller Beitrag, hellblau = Berichte des Medienpartners “The Guardian”, rot = Texte aus der Community.

Quellen: Page 04.2009 S. 014
http://www.freitag.de/

printfuture jetzt als Zeitung

Wär ja gelacht, wenn ein blog über print nicht auch gedruckt wird. Endlich ist es soweit – meinen blog gibt es jetzt auch als echte Zeitung, die man in die Hand nehmen kann. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und im Alltag überaus nützlich: ob als Papierflugzeug, fish and chips Tüte oder Sonnenhut – für Zeitungen wie diese findet sich doch immer eine nützliche Verwendung. Also lasst Eurer Kreativität freien Lauf!

Quellen: fodey
werbeblogger

Canon-Studie bescheinigt web-to-print bis 2010 ein Umsatzwachstum von 264%

laut einer Studie von Canon Europe, die von InfoTrends durchgeführt wurde, ist in den nächsten Jahren mit einem rasanten Wachstum des web-to-print-Markets zu rechnen. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • Web-to-Print-Installationen nehmen in den nächsten fünf Jahren um 68% zu
  • Der Umsatz steigt bis 2010 um 264% und erreicht einen Wert von über 10,5 Milliarden Euro
  • Ein Viertel der Druckfachleute sind unsicher über die Möglichkeiten, die „Web-to-Print” bieten kann
  • Die europäische Druckindustrie unterteilt sich in ehrgeizige Internet-kenner und diejenigen, die webbasierte Technologien ablehnen
  • In ca. 5 Jahren wird etwa die Hälfte aller Druckereien über web-to-print-Lösungen verfügen

Druckereien, die bereits über web-to-print-Systeme verfügen, wickeln damit aktuell ca. 14% ihres Auftragsvolumens ab und rechnen in den kommenden Jahren mit deutlichen Steigerungen. Dabei ist zu beachten, dass hier meist nur die Grundfunktionen von web-to-print angeboten werden, d.h in der Regel nur die reine Übermittlung von Druckdaten. Dass web-to-print aber eine weitaus größere Spanne an Geschäftsmodellen bietet, scheinen europäische Druckereien noch nicht erkannt zu haben.  So verfügt nur etwa ein Viertel aller Druckereien mit web-to-print-Lösungen über eine automatisierte Angebotserstellung oder nutzen die Lösung gar für integrierte Marketingkampagnen. Das könnte u.U. daran liegen, dass die Definition von web-to-print sehr unterschiedlich ist. Die Bandbreite der Definitionen reicht vom reinen Daten- und Auftragsannahme-System über das Bestellportal bis hin zu Markenführungs- und Produktionskontroll-Werkzeugen. Alle Lösungen haben aber eins gemeinsam: sie nutzen das Internet als technische Kommunikationsplattform. Wenn sich also ein Viertel aller Druckfachleute unsicher über die Möglichkeiten ist, die web-to-print bietet, dann liegt genau hier auch die Chance, durch intelligente Unternehmensstrategien neue Märkte zu erschließen. Web-to-print ist leidglich ein Werkzeug wie etwa der LKW mit Ladebühne, mit dem der Spediteur nun schneller auf – und abladen kann. Was man aus diesem Werkzeug macht, darüber entscheidet dann die Unternehmensstrategie.

Quellen:
http://www.canon.de/About_Us/News/Solutions_Business_News
/solutions/web2print_studie.asp

www.desktop-dialog – 6-2008, S. 10-11

Voice QR – wenn Papier anfängt zu sprechen

über die Vernetzung von analoger und digitaler Welt mit Hilfe von QR-Codes hatte ich ja schon berichtet. In Japan fest verankert, werden die QR-Codes auch in Deutschland immer mehr Bestandteil der Werbung. Jetzt gibt es eine neue Variante, die es erlaubt, Sprachnachrichten vom Papier auf das Handy zu übermitteln.  Entwickelt wurde der Voice QR von einem Konsortium unter Federführung der Fa. MediaSeek, einer Tochter der Spielzeugfirma Bandai. Wie das geht? Man richtet sein Handy auf den gedruckten QR-Code und prompt ertönt aus dem Handy-Lautsprecher eine Sprachnachricht. Die Sprachnachricht ist maximal 2 Sekunden lang, was aber immerhin für die erfreuliche Nachricht reicht: “Du bekommst eine Gehaltserhöhung!” Das Limit von 2 Sekunden ergibt sich aus dem Speicherplatz des QR Codes, der maximal 2.953 Zeichen umfasst. Ob sich mit solchen Kurznachrichten ein Massenmarkt erobern lässt, darf wohl bezweifelt werden. Hinzu kommt eine weitere Hürde: um diese Nachricht auf das Handy zu übermitteln, muss eine spezielle Software installiert werden.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,547469,00.html

Card Manager – kleiner Aufmerksamkeiten erhalten die Freundschaft

eine nette Nische in Sachen web2print bietet Card-Manager. Hier kann man online personalisierte Glückwunsch- oder Eventkarten gestalten und an seine Kunden versenden.. Die Karten können sogar mit Gutscheinen versehen werden. Und so geht´s: zunächst einmalig das eigene Logo und die Unterschrift hochladen, danach die Kundendaten, dann ein Motiv auswählen oder ein eigenes hinzfügen und schließlich den Gutscheinabschnitt und Text der Grußkarte erstellen. Die Kundendaten werden den Karten automatisch hinzugefügt. Card-Manager übernimmt Druck und Versand und wirbt mit einer Response-Rate von bis zu 85%.

Quelle: http://www.card-manager.de/

fabidoo – kreativer 3D-Druckshop

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es ist nicht zu übersehen: 3D-Prints sind im Trend. Ein neuer innovativer 3D-Druckshop, der auf die Kreativität seiner Benutzer setzt ist http://www.fabidoo.com/de. In diesem Shop kann sich der Kunde kleine lustige Figuren auswählen und selbst gestalten, d.h. Gestalt und Farben auswählen und sogar das Gesicht wechseln, indem er Fotos einfügt. Fabidoos gibt es in 3 Größen und die Preise halten sich in Grenzen:

  • fabidoo (original) ca. 5 cm Höhe = 19,90 Euro
  • fabidoo mini ca. 4 cm Höhe = 14,90 Euro
  • fabidoo nano ca. 3 cm Höhe = 9,90 Euro

Der Shop ist ganz im Web 2.0-Stil gehalten und baut auch beim Ausbau dieser Geschäftsidee ganz auf den User, der herzlich eingeladen ist, eigene Produktideen einzubringen.

Quelle: http://www.fabidoo.com/de
siehe auch meine anderen Artikel unter der Kategorie 3D Printing http://printfuture.ingridszurowski.de/?cat=12

Google Magazine – Google personalisiert Publikationen

Das - noch fiktive -

Unter dem Titel “Customization of Content and Advertisements in Publications” wurde Google am 08.11.2007 ein Patent zugeteilt, dass die Publishing-Welt revolutionieren wird. Mit dem Google-Magazine erhält der User die Möglichkeit, eigene Print- oder Online-Publikationen aus ausgewählten Online-Quellen zu erstellen – natürlich “garniert” mit darauf abgestimmter Werbung. Ein automatisches Vorschlagswesen für passende Inhalte und gewonnen aus der User-Historie, soll dabei Hilfe leisten. Durch Monitoringfunktionen können Inhalte aber auch automatisch hinzugefügt werden, wobei die Updatefrequenz vom User frei bestimmt werden kann.

Bernhard Jodeleit: “Hinter dem Patent dürfte der Plan stecken, dass Nutzer künftig ihre persönlichen Print-Publikationen nicht nur per E-Mail, RSS oder Web erhalten. Sondern auch per Post, Zeitungszusteller, oder einfach, indem sie die maßgeschneiderte Publikation selbst ausdrucken. Nicht unbedingt zu Hause am eigenen Drucker, sondern gerne auch am “Google Kiosk” am nächsten Straßeneck, im Einkaufszentrum, an der U-Bahn-Haltestelle. Mit Content, der zu ihrem persönlichen Profil passt. Und Anzeigen, die das auch tun. Einfach einen RFID-Chip oder einen Barcode dem vollautomatischen Kiosksystem präsentieren – und voilà, bitteschön, Ihr persönliches “Google Magazine” für heute fällt aus dem Ausgabeschacht.”

Google hat bereits angefangen, seine Dienste auf Kiosksysteme auszuweiten. Gilbarco meldet dazu: “Consumers can now display maps, find local listings, and even print driving directions and money-saving coupons from Gilbarco’s Encore® dispensers with color screens and the Applause™ media system. The live internet connection means all information is in real time. The Gilbarco® Applause™ media system is the first content management system that uses Google’s world-class open content infrastructure to deliver valuable information at the pump.”

Der Weg, den Google hier einschlägt, ist nur konseqauent und dürfte die Publishingwelt revolutionieren. Nicht nur die Art, wie der normale Verbraucher seine Publikationen erstellt, sondern auch die Art wie Firmen oder Verlage ihre Kundenpublikationen zusammenstellen und ausgeben, verändert sich damit elementar.

Quellen:
http://www.seobythesea.com/?p=894,
http://blog.techdivision.com/google-magazine/,
http://blog.jodeleit.de/?p=206,
http://www.gilbarco.com/object/PRNovember072007a.html
http://www.huomah.com/business-development/internet-business/google-looking-at-diy-magazine-publishing.html

Personalisierte Romane bei Tschibo

Da hat sich Tschibo mal wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Schenken Sie Ihren Liebsten eine Rolle als Romanheld. Über die Internetseite des beliebten schon-längst-nicht-mehr-nur-Kafferösters kann man jetzt Romane personalisieren und drucken lassen.  Drei verschiedene Genres stehen zur Auswahl: Krimi, Liebesroman oder Jugendbuch. Name, Aussehen und vieles mehr lassen sich frei bestimmen – eine clevere Idee und bis Weihnachten ist es ja nicht mehr allzu weit.

Quelle: http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchBrowseCatalog-Start;sid=D6vkLVJFMfXkgRVd3QvuSVHM74SXNNk3qRo=?CategoryName=angeboot

QOOP – noch ein Printshop im web 2.0-Stil

QOOP(TM)--On-Demand Product Platform

ich hatte es ja eben schon gesagt: blogprinting ist ein Dienst der Fa. Qoop und die bietet ebenso wie moo.com einen Printshop im web 2.0-Stil an. Sieht stylish aus und die Bandbreite an Produkten ist etwas breiter angelegt als bei moo: Becher, Fotoprints, Fotobücher, Kalender, Poster, Postkarten, Kalender – aber moo-cards sind Kult und das will erst einmal erreicht sein. Auch die Anzahl der vernetzten Communities ist erheblich größer. Uploads von Bildern sind natürlich ebenfalls möglich. Das Vertriebskonzept ahmt das Partnerprogramm von Spreadshirt nach – man kann sich als Partner anmelden und so die QOOP-Dienste auf der eigenen Website anbieten. QOOP kümmert sich um alles Andere wie

  • die Bezahl-Transaktionen

  • die Produktion

  • den Versand

  • den Kundensupport und das Tracking

QOOP bietet seinen Partnern volle Transparenz über alle Bestellvorgänge und zahlt für die Vermittlung der Jobs eine entsprechende Gebühr.

 Quelle: http://www.qoop.com

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