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Archive for Werbemarkt

Aliqua Naturkosmetik eröffnet Wall-Shops in elf Städten

Aliqua, eine von Norddeutschlands führendem Drogeriemarktunternehmen Budnikowsky entwickelte Naturkosmetik-Marke setzt ebenfalls auf Web-Shopping 3.0. Über QR-Codes werden Aliqua-Plakate zu Naturkosmetik-Boutiquen. In S- und U-Bahnhöfen ausgewählter Städte wie Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Augsburg, Nürnberg, Würzburg und Ulm hängen seit Neuestem Quick-Response-Plakate in der Optik eines Ladengeschäfts. Über Handys lassen sich die Produkte direkt auswählen und bestellen, ohne einen Shop betreten zu müssen. Man kann sagen: jedes Plakat eröffnet eine neue Filiale. Die Resonanz ist positiv, vermeldet das Unternehmen

Quelle: die Anzeige

 

Prince setzt auf Print! Sein Statement: das Internet ist total out

na ja – ein wenig übertrieben ist es schon, wenn Trendsetter Prince sagt: das Internet ist total out. Aber dennoch finde ich den Satz und seine Begründung dazu bemerkenswert. Und weil Prince diese Meinung hat, setzt er in der Vermarktung seiner Tour konsequent auf Print. Er promotet sein neues Albumg “20TEN”, indem er es als CD-Give-away der britischen Zeitschrift “Daily Mirror” beilegt. Prince scheint Gefallen an extravaganten Marketing-Ideen zu haben – und höchstes Missfallen für jene digitalen Vertriebskanäle zu empfinden, die derzeit als Standard gelten. Mit seinem Give-away kürt er Print zum neuen extravaganten In-Medium und erteilt der Vermarktung von Musik über die aktuellen digitalen Vertriebskanäle eine konsequente Absage. Es wird keine Downloads seiner neuen Songs im Internet geben, auch keine Filme auf YouTube und selbst seine Website hat der Star längst geschlossen.

Er habe keine Ahnung, warum er seine Musik an iTunes oder sonst jemanden geben solle. “Das Internet ist total out”, so Prince überzeugt. “Früher war MTV hip und plötzlich war es überholt”, sagte er dem “Daily Mirror”. Im Übrigen taugten Computer und die ganzen digitalen Geräte sowieso nichts. “Sie stopfen deinen Kopf nur mit Daten voll und das kann nicht gut sein.”

Quelle: spiegel-online

Print wirkt

der VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) geht in die Offensive. Im neune VDZ-Clip zeigt er in 100 Sekunden 10 Argumente für Print – und die sind:

  • “Print wächst online”. Denn ein Drittel aller Abos werden im Web abgeschlossen.
  • “Print bringt Klicks”. Denn kaum andere erzeugen mehr Suchanfragen als die Verlagsprodukte.
  • “Print ist jung”. 92 Prozent aller 14- bis 29-Jährigen lesen regelmäßig Zeitschriften.
  • “Print ist Paid-Content”. Denn drei Viertel aller Zeitschriften werden hart verkauft.
  • “Print ist schnell”. Die meisten Magazine erreichen bereits am zweiten Verkaufstag über 50 Prozent ihrer Reichweite.
  • “Print ist Journalismus”. Denn zwei Drittel aller Journalisten arbeiten für Print.
  • “Print ist innovativ”. Sechs der Top-Zehn Nachrichten-Apps sind von Print-Marken.
  • “Print macht Quote”. Mit 94 Prozent erreicht keine Gattung mehr Menschen, als die Zeitschriften.
  • “Print wirkt doppelt”. Bei den Mehrfachkontakten wirken Zeitschriften doppelt (1,8 Mal) und länger (33 Sekunden). Zudem werden Magazine mit durchschnittlich rund 1,5 Stunden intensiv genutzt.
  • “Print ist Return on Invest”. Denn die Werbung in Zeitschriften soll die höchste Glaubwürdigkeit haben.
  • Quelle: media.de

    Online-Werbung ist 2009 um zwölf Prozent gewachsen

    damit ist der Online-Werbemarkt auf insgesamt 4,1 Milliarden Euro gewachsen – das geht aus einer Erhebung durch den Online-Vermarkterkereis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Interessant für die Druckindustrie: mit einem Anteil von 16,5 Prozent am Werbemarkt überholt das Internet die Publikumszeitschriften erstmals und dies sehr deutlich. Das Internet ist damit hinter den klassischen Gattungen TV und Zeitung drittstärkstes Werbemedium in Deutschland. Eine Entwicklung, die sicher vorauszusehen war.

    Quelle: BVDW